480 Kilometer später

oder auch 23 Stunden ohne Kind. Man könnte es verrückt nennen bei den Spritpreisen solche Strecke zu fahren nur um mal kinderlos zu sein. Zugegeben – ist es auch. Aber es war nötig. Und in 2 Wochen haben wir sogar ein ganzes Wochenende. Ich freu mich jetzt schon riesig darauf.

Man könnte ja auch eigentlich einen Babysitter nehmen, aber mein Innerstes sträubt sich gegen eine fremde Person, die auf MEIN KIND aufpassen soll. Ich hätte wohl keine Ruhe. Wahrscheinlich ist das auch so ein Grund warum b’emmchen noch nie allein bei der Schwiegermutter war. Ich vertraue ihr nicht – nicht im Umgang mit b’emmchen – sie hat überhaupt keine Ahnung wie sie so ist – was sie gerne mag oder Ähnliches. Aber sie interessiert sich jetzt auch nicht wirklich dafür. Wie das halt so ist – mit Schwiegermüttern.
Die kurze Auszeit tat gut – auch wenn es durch den Nachmittag mit brüllend-hysterischem Kind wieder ein bisschen dahin ist. Hätte ich sie mal Mittagsschlaf machen lassen hmpf. Jetzt liegt der kleine Terrorzwerg im Bett und ich hoffe, dass sie morgen wieder besser drauf ist und die Oma und den Opa und natürlich den lieben Onkel nicht mehr ganz so sehr vermisst.

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Ein Schelm…

wer Böses denkt. Heute waren wir zur Schwiegermutter eingeladen. Wie ihr seht, wir sind zu Hause. Offensichtlich wehrt sich mein Körper schon allein bei dem Gedanken daran. Jedenfalls mussten wir heute am Samstag einen Physiotherapeuten suchen, der sich mal mein Genick anschaut. Meinen Kopf konnte ich heute morgen nämlich nicht mehr drehen – nur mit gaaanz viiiiel Schmeeeerz. Hach.
Ende vom Lied – ein akuter Muskelkrampf. Das kommt vom Tragen mit der Manduca. Also nicht vom Tragen an sich, sondern von dem Verschluss, der sich am Rücken oben befindet und den man ja logischerweise öffen muss, wenn man die Kleine wieder rauslassen will/muss/sollte. Irgendwie schein ich mich da total verrenkt zu haben am Donnerstag. Und es wurde immer schlimmer.
Gut, den Besuch mussten wir jetzt absagen – so kann ich nicht Auto fahren. Wobei – manche andere Autofahrer schauen auch nur stur gerade aus – warum dann ich nicht auch?
Was mich aber wirklich ernsthaft traurig macht – unseren Besuch auf dem Flohmarkt können wir so auch nicht machen. Das ist echt zum kotzen, weil darauf hab ich mich total gefreut.
Nun gut – der nette Mann mit den Zauberhänden sagte, es kommt mit Sicherheit heute oder morgen zu einer Erstverschlimmerung. Die habe ich jetzt. Danke. Hmpf.

Der Liebste hat sich auch schnell aus dem Staub gemacht, als ich sagte, ich müsse jetzt alle Aufgaben an ihn ab delegieren. Er ist jetzt Kaffee trinken mit seinem Kumpel. B’emmchen sitzt in ihrem wunderbar hübschen Strickkleidchen auf dem Boden und spielt Bauklötze unter die Couch schieben und ich leide still vor mich hin.

Hallo Wochenende 🙂

Geschenke von der Schwiegermutter Teil 2

Der Liebste hatte ja Geburtstag. Da darf ein Geschenk von seiner Mama ja nicht fehlen.
Wir hatten schon mal angemerkt, dass unser Elektrogrill den Geist aufgegeben hat und nahmen nun an, dass er einen neuen bekommt. Denkste.

Falls jemand zwei formschöne, leuchtend lilale Klappstühle braucht, der möge sich bitte melden.

Danke.

Hässliche Baby Geschenke

Wie erwähnt, Schwiegermutter besuchte uns und hatte im Gepäck so allerhand Sachen. (ich denke ja immernoch, um das Gewissen zu beruhigen)
Brei, Wasserball und dieses rote, runde, laute und vorallem hässliche Plastikdingens.

Es ist wirklich laut – wenn man es bewegt, klappert im Bauch so ein Klangkörper – klingt wie diese Windspiele, die man sich irgendwo hinhängen kann, wenn man denn gute Nerven hat.

Und es ist wirklich wirklich hässlich. Es gibt tatsächlich viel Schrott zu kaufen, aber das ist nicht nur Schrott, sondern auch noch völlig sinnbefreit.

Danke, liebe Schwiegermutti!
Wir haben auch schon einen Platz dafür gefunden. Gleich neben dem hübsch anzuschauendem Müllcontainer.

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Erdbeer-/Himbeertörtchen

Erdbeer-/Himbeertörtchen

Wir allen fühlen uns heute soooo Sonntag und haben wenig Lust auf Besuch. Trotzdem gibt es was zum Kaffee – Erdbeer-/Himbeertörtchen mit Vanillebuttercreme. Die Tarte au Chocolat ist noch nicht ganz fertig – ich hab sie ein wenig abgewandelt mit … Weiterlesen

Schwiegermutter im Anmarsch

Ja, irgendwann musste es ja wieder passieren. Und zwar morgen. Und im Gepäck sind gleich noch Tante, Onkel und Cousin vom B’emmchen.

Solche Nachmittage sind purer Stress für mich. Auch im Vorfeld schon – man kennt das ja – die Verwandtschaft guckt überall hin wo man nicht geputzt hat – also putzt man wirklich alles. Dazu kommt noch der Kuchen, der gebacken werden will – danach kann man selbstverständlich gleich nochmal putzen.

Alle zusammen haben das B’emmchen jetzt schon seit Ostern nicht mehr gesehen – und ich finde das ehrlich gesagt ein wenig traurig (wenn man bedenkt, dass es nur ein Katzensprung bis zu uns ist). So ein ausgesprochenes Desinteresse am eigenen Enkelkind, während das andere Enkel so gebauchpinselt wird. Warum das so ist – keine Ahnung.

Die Situation ist angespannt – gezwungen. Und ganz ehrlich – den Nachmittag würde ich lieber mit B’emmchen und Herzmann an der Elbe verbringen – mit dem lecker Kuchen, den ich dann noch backen muss/soll/werde.