480 Kilometer später

oder auch 23 Stunden ohne Kind. Man könnte es verrückt nennen bei den Spritpreisen solche Strecke zu fahren nur um mal kinderlos zu sein. Zugegeben – ist es auch. Aber es war nötig. Und in 2 Wochen haben wir sogar ein ganzes Wochenende. Ich freu mich jetzt schon riesig darauf.

Man könnte ja auch eigentlich einen Babysitter nehmen, aber mein Innerstes sträubt sich gegen eine fremde Person, die auf MEIN KIND aufpassen soll. Ich hätte wohl keine Ruhe. Wahrscheinlich ist das auch so ein Grund warum b’emmchen noch nie allein bei der Schwiegermutter war. Ich vertraue ihr nicht – nicht im Umgang mit b’emmchen – sie hat überhaupt keine Ahnung wie sie so ist – was sie gerne mag oder Ähnliches. Aber sie interessiert sich jetzt auch nicht wirklich dafür. Wie das halt so ist – mit Schwiegermüttern.
Die kurze Auszeit tat gut – auch wenn es durch den Nachmittag mit brüllend-hysterischem Kind wieder ein bisschen dahin ist. Hätte ich sie mal Mittagsschlaf machen lassen hmpf. Jetzt liegt der kleine Terrorzwerg im Bett und ich hoffe, dass sie morgen wieder besser drauf ist und die Oma und den Opa und natürlich den lieben Onkel nicht mehr ganz so sehr vermisst.

Für’n Arsch

Hatte ich nicht erst geschrieben, dass sie toll einschläft, isst und überhaupt alles gut ist?

Heute. Kein Mittagsschlaf, gekotzt, abends schlecht ins Bett und genörgelt ohne Ende.

Ich schreibe nie nie nie wieder, dass es läuft!

Geschafft?!

Ich habe ja schon oft geschrieben, dass das b’emmchen ein Kotzkind ist. Es gibt kaum einen Tag wo sie sich nicht alles nochmal durch den Kopf hat gehen lassen. Seit 2 Wochen ist das jetzt deutlich besser geworden und ich kann die Sache mit der Laktoseintoleranz ausschließen. Ich habe ihre Ernährung bzw. die Ess/Trinkabstände verändert. Es klappt. Vermutlich war sie einfach zu überfüllt?! Das heisst es war noch zuviel im Bauch und alles noch nicht ganz ausgereift.

Eine andere Theorie ist, dass sie einfach keinen Brei verträgt – egal ob selbst gemacht oder gekauft. Dabei liegt es nicht an den Zutaten, sondern wahrscheinlich an der Konsistenz. Sie hat ja noch nie gut gegessen – das ist auch jetzt nicht der Fall, aber wir sind jetzt komplett bei fester Nahrung und sie bekommt auch keine Extrawurst, sondern das was wir auch essen. Bedeutet natürlich für mich auch, dass ich bisschen kinderfreundlicher kochen muss – also nicht mehr ganz soviel Chili rein. Das quasi „mitessen“ haben wir jetzt mittags und abends und es klappt ganz gut. Die restlichen Mahlzeiten bekommt sie Folgemilch. Ganz einfach aus dem Grund, weil sie kein Interesse hat großartig irgendwas zu essen – keine Zeit, keine Lust – keine Ahnung. Das Gewicht (im Moment 8,7 kg) hält sie – nimmt also nicht weiter ab – auch das ist gut. Freuen würde es mich natürlich, wenn sie mal ein bisschen zunehmen würde, aber ich habe mir abgewöhnt ständig Gewicht zu kontrollieren, mir darum immer Sorgen zu machen und im Internet zu schauen was da nicht stimmen könnte.

Man macht sich da echt selbst verrückt. Sämtlichen Druck, der sich da so aufgebaut hat, ist weg. Sie sieht gesund aus, ist fit – also geht es ihr gut. Sie holt sich das was sie braucht halt aus dem bisschen was sie zu sich nimmt und ich finde mich damit ab, dass sie nicht reinhaut wie ein Scheunendrescher. Das ist okay so.

 

Und wir ihr gelesen habt, haben wir sie ja in ihr Zimmer ausquartiert. Es gab bis jetzt nur 3 Nächte wo es nicht geklappt hat – bzw. kam sie meist zwischen 3 und 4 Uhr in unser Bett. Auch das ist nicht schlimm – ehrlich gesagt genieße ich die paar Stunden bis zum aufstehen ganz sehr, auch wenn ich ständig irgendwelche Körperteile von ihr im Gesicht oder Bauch habe.
Auch mir geht es mit der Situation jetzt gut – ich merke, dass sie sich in ihrem Zimmer wohl fühlt und das es ihr gut geht und damit gehts mir auch gut.

Einschlafen war ja hier auch immer so eine Sache – wir haben ja erdenklich viel ausprobiert und getan, damit sie schläft. Besonders abends war das immer ein Krampf. Auch das haben wir hinbekommen. Länger als 20 Minuten dauert es nie – völlig ohne Geschrei, dicke Tränen und Frust. Das entspannt alles ungemein und der Abend ist nicht komplett damit versaut, dass ich irgendwann völlig entnervt auf der Couch sitze und mich frage was ich heut schon wieder falsch gemacht habe.

Es läuft. Es fühlt sich gut an und ich hoffe es bleibt so.

Da ist er wieder

der Alltag. Der Liebste ist ab heute wieder auf Arbeit und wieder einmal fragt man sich – wo ist die Zeit hin? 5 Wochen sind doch so lang und trotzdem verging es wie im Flug. Aber es war toll, nein großartig. Ich habe jede Minute mit meinen Beiden genoßen und freue mich schon auf den nächsten Urlaub .. Weihnachten?!
Das B’emmchen hat heute Nacht wieder komplett durchgepennt – der Schlaf Gut Tee und das Erkältungsbad scheinen geholfen zu haben die Nase frei zu lassen. Ich habe auch geschlafen wie ein Stein und das tat mal echt gut.
Ein tolles Wochenende hatten wir auch. Samstag Vormittag kamen O+O+O und wir gingen ganz toll essen. Falls ihr mal in Dresden seid dann besucht unbedingt mal das Xfresh an der Altmarkt Galerie. Wir waren schon ziemlich häufig da und es ist einfach lecker. Immer frisch gekocht und gesund. Danach noch ein kurzer Bummel über den Bauernmarkt und wieder nach Hause.

Nachmittag kam dann die Schwiegermutter zum Kaffee – die Beiden blieben dann bis 18 Uhr und dann war auch Feierabend fürs b’emmchen. Kein Mittagsschlaf gemacht und soviele Leute macht müde 🙂 Trotzdem kam sie dann nachts um 4 Uhr mit in unser Bett 😉

Sonntag waren wir erst auf einem kleinen Flohmarkt – ich liebe Flohmärkte! Und tolle Sachen habe ich auch einige gefunden. Anschließend gings nochmal auf den Bauernmarkt zum Mittag essen und stöbern und Zutaten fürs Abendessen aussuchen.
Und jetzt schauen wir mal, ob ich noch im Babytrott bin und das Kind auch alleine schaukeln kann 🙂

Schlaf gut, Mama!

Es ist 00:39 Uhr. Ich könnte schon eine Stunde im Land der Träume sein. Aber nein, ich liege wach und frage mich wie ich mein kleines b’emmchen in ihr Zimmer abschieben konnte.

Was ist nun, wenn sie weint und ich hör es über das Babyfon nicht?

Was ist, wenn sie durch den Schnupfen keine Luft bekommt und ich merk es nicht?

Das und mindestens drölfzighunderttausend andere Fragen schwirren mir durch den Kopf und ich kann nicht schlafen.

Hab schon überlegt sie heimlich in unser Bett zu legen..der Liebste merkt es dann erst, wenn es neben ihm quietscht. Ich könnte auch in ihr Zimmer schleichen und mich neben ihr Bett legen.

Ich kann bestimmt aber auch einfach ganz tapfer sein, meine Augen zu machen, mir denken das alles gut ist und versuchen zu schlafen.

Hach, Mama sein ist manchmal schon ein bisschen schwer.

Edit: 01:54 Uhr
Bin immer noch wach

Ausquartiert.

Heute ist nicht nur für den Liebsten ein großer Tag, sondern auch für das b’emmchen und mich.

Wir haben ja schon einige Zeit überlegt die kleine Maus in ihrem Zimmer schlafen zu lassen und wollten dabei den Papurlaub nutzen. Da der ja Sonntag vorbei ist, wurde es nun doch Zeit.

Wir haben es ihr extrem gemütlich gemacht – neben dem Bettchen gibts jetzt noch eine Kuschelecke mit Teddys und Püppchen und ihren Lieblingsspielsachen – gestern haben wir noch ein tolles Nachtlicht besorgt. Mal sehen was jetzt die Nacht bringt.

Die letzten Wochen war es eher so, dass sie mitten in der Nacht weinend aufgewacht ist und sich nur beruhigen lassen hat, wenn sie bei uns in der Mitte weiter schlafen konnte. Den Mittagsschlaf hat sie heute schon ohne Probleme in ihrem Zimmer gemacht – ohne weinen aufgewacht, sondern mit einem „Papa“. (Im Moment sagt sie zu allem Papa – auch zu mir, den Katzen und sowieso  alles ist Papa)

Drückt uns die Däumchen, dass es ihr leichter fällt als mir „loszulassen“ 🙂