Deutsche Post – Fehlverhalten sucht seinesgleichen

Liebe Deutsche Post,

ich verschicke wirklich viel und oft – egal ob Brief, Warensendung, Päckchen oder Paket. Aber das wird sich ab heute ändern.

Bepackt mit Mann, Kind und einem Wäschekorb voll Sendungen betraten wir die Filiale am Nürnberger Ei in Dresden gegen 10:00 Uhr. Menschenleer.

Die zwei Angestellten hatten also nichts zu tun und quatschen. Wir traten an den Tresen, grüßten freundlich ->; nichts.
Frau mit Kurzhaarschnitt war lieber noch mit ihren Stück Kuchen beschäftigt, den sie anschließend noch mit Kaffee runterspülen musste. Da bleibt halt keine Zeit für ein „Guten Tag“ oder wenigstens ein freundliches Lächeln.
Ich fing an die ersten Warensendungen abzulegen mit dem Hinweis diese bitte zu frankieren. „Warensendung?“, murrte sie hervor. „Ja bitte, steht auch schon auf allen Sendungen.“
Nach der fünften Sendung schaute sie uns entnervt an und gab uns den Hinweis doch sowas bitte zu Hause zu frankieren – das würde nämlich ihre Arbeit erleichtern. Außerdem führt sowas in der Weihnachtszeit zu Stau in der Filiale. (die war immernoch leer)
„Es ist doch noch gar keine Weihnachtszeit?!“
„Ich meine ja nur. Sie können das auch online frankieren.“

Das weiß ich auch, aber ich weiß auch aus Erfahrung, dass ich schon mehrmals vergeblich versucht habe online zu frankieren, weil entweder die Seite nicht ging oder einfach Geld gebucht wurde, aber keine Marke kam. Und wozu werden die Mitarbeiter eigentlich bezahlt? Zum Kaffee trinken, quatschen und Kuchen essen?!

„24, irgendwas Euro“
Keine Frage, ob sonst noch was gebraucht wird – es wird halt einfach davon ausgegangen, dass man fertig ist.
„Ich habe hier noch Päckchen, die sind schon frankiert“ (mache ich immer über eBay und bezahle dann mit Paypal)
„Erstmal bezahlen Sie“

„….“

Ich fange an die Päckchen in formschönen Stapeln auf dem Tresen zu trapieren.
„Sie können dann gehen – ich mache den Rest“
Quitting ist out, oder? Ganz davon abgesehen krame ich meinen Abholschein für 2 Warensendungen aus der Hosentasche – „Die bekomme ich noch, bitte“

Sie holt sich eine Box für die Päckchen und übt wahrscheinlich für den nächsten Weitwurfcontest – überreicht mir anschließend die Sendungen.
„Danke, Schönes Wochenende“
Nichts. Kein „Auf Wiedersehen“, kein „Danke gleichfalls“. Einfach nichts. Wir gehen. Und kommen mit Sicherheit nicht wieder.

Liebe Post, werden Ihre Mitarbeiter so schlecht bezahlt, dass sie dermaßen demotiviert bei der Arbeit sind? Warum ist die Arbeitsmoral denn bitte so katastrophal, dass es nicht mal für die einfachsten Umgangsformen reicht?
Ich hätte diesen Post nicht geschrieben, wäre es das erste Mal passiert, dass mir diese Mitarbeiterin so dermaßen unfreundlich begegnet ist – aber es wiederholt sich immer und immer wieder und irgendwann ist Schluss. Sie ist dort um zu arbeiten, kundenfreundlich zu sein – und wenn sie das nicht kann, dann hat sie ihren Job im Dienstleistungsgewerbe verfehlt und sollte besser zu Hause bleiben.

Vielleicht denken Sie mal drüber nach. Danke, bitte, Tschüß.

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Post für’s b’emmchen

Heute hat das b’emmchen ihr erstes Päckchen bekommen. Antje hat uns ein tolles Schäfchen zum ziehen geschickt.

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Sie war gleich total begeistert und spielte damit.
In die Öffnung kann man eine Trinkflasche stecken, b’emmchen benutzt es als Geheimversteck für meine Kuhlschrankmagneten und Löffel.

Danke Antje!