Das neue Zimmer

Da ist es nun. Wie schon geschrieben, haben wir das Bett umgebaut und gleich noch an die andere Wand gestellt. Das war notwendig, weil sie sonst am alten Standplatz direkt eine Steckdose in Kopfhöhe gehabt hätte.

Wir hatten vor einiger Zeit noch den Stuhl bei Ikea gekauft, bin ja schon Monate drum herum geschlichen, aber dann musste er doch mit.

Die Küche steht jetzt auch bei ihr und sie kann sich dann auch mal ins Zimmer zurück ziehen, wenn sie alleine spielen will.

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Das Geburtstagsgeschenk – kleine Macken, aber mit viel Liebe.

Ende letzten Monats habe ich angefangen mir Gedanken über das Geschenk fürs b’emmchen zu machen. Ich wollte nicht einfach losrennen und stumpfsinnig irgendwas kaufen. Irgendwann kam ich auf eine Kinderküche – in der Kitaeingewöhnungszeit hat sie super gern mit der Küche dort gespielt. Ich schaute also erstmal die gängigen Modelle an. Plastik, komisch bunt – nicht schön. Es gab auch Küchen aus Holz, aber auch die gefielen mir nicht so richtig. Also selber bauen!

Aber wie? Ich bin zar jetzt handwerklich nicht total unbegabt, aber sowas in der Art hatte ich dann auch noch nicht gemacht. Wir brauchten erstmal eine Kommode und die zu finden war schon nicht ganz so einfach. Ich hab die Kleinanzeigen durchwühlt und eine sehr hübsche gefunden – leider war sie schon verkauft. Dann fand ich eine auf ebay, aber der wollte mir etwas zuviel Geld für ein Möbelstück, dass eigentlich total runtergekommen war. Fündig wurde ich dann bei cybersax – der Anbieter hatte gleich mehrere Kommoden im Angebot und ich hab mich sofort in diese verliebt:
anfangGut, nicht die Schönste, aber für unsere Zwecke genau richtig. Gekostet hat sie 30 Euro und ich konnte sie noch am selben Abend abholen. Der Verkäufer hat mir noch ein paar wertvolle Tipps mit auf den Weg gegeben und ich war gut gerüstet. Einen Tag später wurde das b’emmchen dann auch von Oma und Opa abgeholt, so dass wir 4 Tage Zeit hatten eine Küche zu bauen – nach unseren Vorstellungen.
Aber erstmal mussten wir einen Schlachtplan machen:
todoFreitag nach der Arbeit ging es dann in den Baumarkt – wir hatten eigentlich nichts und brauchten alles. Insgesamt haben wir für die Sachen im Baumarkt um die 70 Euro ausgegeben und das war auch der teuerste Posten. (Lack, Bretter für Rückwand, Schrauben, Schleifpapier usw)
Danach begannen wir alles abzuschleifen und zu lackieren:
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Das Loch für die Wasserschüssel war auch so ein Thema für sich. Ich hab noch nie mit der Stichsäge gearbeitet und so kam es wie es kommen musste – das Loch war zu groß und die Schüssel die wir gekauft haben, fiel durch. Zum Glück gab es im Fressnapf noch ein größeres Modell.

Bei der Kochplatte haben wir recht lang gesucht – ich wusste auch nicht richtig wie ich sie am Besten darstellen sollte – Am Ende haben wir dann bei Ikea Korkuntersetzer gekauft und diese weiß lackiert. Der schwarze Untergrund ist ein Stück schwarz-marmoriertes Laminat – das haben wir im Baumarkt kostenlos bekommen.Wasserhahn, Regale usw. haben wir günstig auf dem Flohmarkt bekommen.

Sonntag Vormittag sah unser Schmuckstück dann so aus. Wir haben unheimlich viel geschafft und hätten das mit b’emmchen vermutlich nie so schnell hinbekommen. Hier sah es teilweise aus, als hätten gleich 2 Atombomben eingeschlagen. Selbst das Einkaufen hätten wir fast vergessen, so dass wir Samstag Abend kurz vor 21:00 Uhr noch losgestürmt sind.

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Mittwoch kamen dann endlich die Mosaiksteine, die ich bei Buttinette bestellt habe. Dummerweise habe ich den Kleber vergessen. Der Liebste hat dann von unseren Bauarbeitern auf Arbeit Silikon geschenkt bekommen – das geht nämlich auch. Den Fugenkleber den ich gekauft habe, hätte ich mir sparen können. 😉

Als kleine Spielerei hat der Liebste noch Licht in den Herd eingebaut. Wir haben im Ikea kleine Lämpchen gefunden, die er mit einem Schaltkreis verbunden hat – dazu einen An/Aus-Knopf, doppelseitiges Klebeband und ab dafür.

Und hier nun das Endergebnis!

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Dieses kleine Regal ist an der Seite – haben wir letztes Wochenende für 1 Euro auf dem Flohmarkt gekauft – neu lackiert, passt es perfekt dazu. Ausserdem noch eine kleine Maltafel, die sich auf der anderen Seite befindet.

Und nun noch ein besonderer Dank an die liebe Nanda. Sie fragte mich vor ein paar Tagen, ob sie Geschirrtücher für unsere Küche nähen darf – natürlich! Letzte Woche bekamen wir einen ganz zauberhaften Brief von ihr und ihrer kleinen Maus und ich war zu Tränen gerührt. Ganz liebe Geburtstagsgrüße und wundervolle Zeilen. Dazu zauberhafte Tücher – im Moment hängt nur eins, weil wir noch keine Haken an die Seiten angebracht haben, aber das holen wir noch nach. Hab lieben Dank, du Herzmensch!

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Ich bin mir bewusst, dass sie kleine Macken hat und das wir viel falsch gemacht haben. Aber, und das ist für mich das Einzige was zählt, es steckt so unheimlich viel Liebe drin, dass auch jede einzelne Macke ihre Daseinsberechtigung verdient hat. (Übrigens kann ich es nicht erwarten dem b’emmchen endlich zu zeigen woran wir gearbeitet haben)