Neues von der Miez

Die ganze Woche schon nicht mehr daneben gepullert. Sie ist ruhig, freundet sich mit b’emmchen an und ist nicht mehr so ängstlich. Beweise? Kriegt ihr 🙂

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Das Diazepam hab ich in der Dosis verringert. Statt 4 ml pro Tag bekommt sie nur noch 1 ml. Das Antibiotikum bekommt sie bis es alle ist.

Wenn es weiter so läuft, bleibt sie hier 🙂

Am Boden zerstört.

Nachdem wir Samstag nochmal beim Tierarzt waren und Antibiotika mitbekommen haben, musste ich heute nochmal mit ihr hin. Es hat sich nichts verbessert – der Urin war soweit okay und eine Entzündung kann ausgeschlossen werden.
Jetzt haben wir Diazepam mitbekommen – also nichts anderes als Valium sozusagen. Sie hat psychischen Stress bei uns – zuviel Aufregung durch unsere andere Miez und durch das b’emmchen. Die Tierärztin sagte, sie kann so auf Dauer nicht bei uns glücklich werden und wir sollen sie an einen ruhigen Haushalt – am besten eine Omi – abgeben.

Abgeben.

Wie soll ich eine kleine sensible, ängstliche Miez in fremde Hände geben?

Aber ich kann es auch nicht verantworten, dass es ihr hier schlecht geht und sie sich nicht wohlfühlen kann. Wir quälen uns alle mit der Situation. Und trotzdem gehört sie zu uns. Sie ist seit 5 Jahren bei uns und soll jetzt einfach so weg?

😦

psychisch krank.

Nicht ich, auch nicht das b’emmchen und der Liebste. Nein, die Katze. Nachdem heute morgen wieder ein riesen Pinkelsee unterm Esstisch zu finden war, hab ich mir die Gute geschnappt und wir sind zum Tierarzt.

Dank Kind kamen wir auch gleich dran. Amy sieht fit und gesund aus – macht einen guten Eindruck – nur sehr verängstigt. Wie immer also. Ich hab dann die Situation geschildert und das es immer schlimmer wird – auch noch ein paar Dinge zur ihrer Vorgeschichte erzählt und das sie immer schon ziemlich verstört ist.

Eine Urinprobe hatte ich nicht dabei, werd ich aber noch hinbringen, wenn wieder was daneben geht. Wir haben jetzt erstmal noch für beide Katzen eine Wurmkur und den Feliwaystecker. Ausserdem sollen wir Nachts (die Hauptzeit in der sie daneben pinkelt) ein weiteres Katzenklo an den Ort stellen wo sie am meisten pieselt. Viele Streicheleinheiten und einen Ort für den Rückzug schaffen – aber all das ist schon gegeben.

Sollte sich nichts ändern, riet sie uns die beiden Katzen zu trennen. Gerade auch, weil sie sich zur Zeit nur bekämpfen, anfauchen oder aus dem Weg gehen. Wie soll ich sie denn aber trennen ohne eine der Beiden weggeben zu müssen? Das funktioniert nicht. Aber warten wir erstmal ab – vielleicht hilft auch schon das Feliway.

Hilfe – Ein echt stinkiges Problem

Wer schon ein bisschen mitliest, weiss ja, dass wir 2 Katzen haben. Eine davon wird immer mehr zum Problem. Es kommt immer häufiger dazu, dass sie überall hinpinkelt. Egal wo. Egal wann. Egal ob einer von uns in der Nähe ist.

Beide haben je ein Katzenklo – was sie aber auch zusammen nutzen – d.h. jeder geht auf jedes. Die werden auch regelmäßig sauber gemacht und frisches Streu rein. Sie bekommen beide genug Aufmerksamkeit und Zuneigung.

Trotzdem wird es immer schlimmer und ich habe keine Ahnung wieso. Aber es nervt mich gewaltig fast jeden morgen irgendwo eine Pinkelstelle wegwischen zu müssen und es nervt mich noch mehr, dass unser frisch gelegte Laminat an besonders beliebten Pinkelstellen schon leicht quillt. Auch auf die neuen Lederpolsterstühle wird gepinkelt – eben überallhin.

Die andere Miez geht immer aufs Klo – da kam das noch nie vor.

Das ganze geht jetzt seit rund 2-3 Monaten und es wird schlimmer.

Was hilft da bzw. was kann man da machen, dass das aufhört? So gehts jedenfalls nicht weiter. Definitiv nicht.

Für schroedingersmuschi! :D

(für alle anderen natürlich auch)

Darf ich mal vorstellen: Peppelz (die schlaue, intelligente Katze – die gehört zu mir) und Amy (die dumme, tollpatschige Katze – die gehört zum Liebsten)
Die Fotos sind nun schon ein paar Jahre alt – da hatten sie sich noch lieb – jetzt liegt jede in ihrer Ecke – von Futterneid und Missgunst zerfressen – aber manchmal haben sie sich noch lieb

 

was das B’emmchen kann …

♥ das Antennenkabel rausziehen
♥ den Mülleimer aufmachen und die Müll wieder rausholen
♥ mit ausgestreckter Hand in den Wassernapf der Katzen pfatschen, anschließend den Napf umdrehen und in die Pfütze setzen
♥ das Katzenklo auf Sauberkeit kontrollieren
♥ die Wasser/Colaflasche beherzt vom Tisch hauen
♥ Alufolie und Backpapier komplett abrollen und in der Küche verteilen
♥ Tampons im gesamten Bad verstreuen
♥ die Katzen erschrecken in dem man quickend auf sie zukrabbelt
♥ das Windelfach komplett ausräumen
♥ zusammen gelegte Babyklamotten aus dem Schrank ziehen, auf den Boden legen und drüber kullern
♥ den im Mund vorhanden Brei direkt in mein Gesicht prusten – anschließend lachen
♥ lachen, wenn ich Aua sage
♥ mit Vorliebe auf nackte Bäuche klatschen