5 Tage Bodensee

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Mit Stau zu Beginn

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Mit Sonnenuntergang bei der Ankunft

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Mit Herz

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Mit kleinen Ruhepausen

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Mit viel Wasser

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Mit ihr

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Mit Ausflügen

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Mit Wein

Und der tollsten Familie, die man sich vorstellen kann.

Urlaub 2013

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Das wird unsere Route am Donnerstag. 709 km. 709 laaange Kilometer. Das erste Ziel an diesem Tag wird ein sehr trauriges. Wir müssen unsere Amy abgeben. Nach 5 1/2 Jahren gibt es unter den Miezen nur noch Krach und Streit und keine ruhige Minute mehr. Beide fühlen sich sichtlich nicht mehr wohl und äußern das auch durch wildes Rumgepinkel in der Nacht.
Da Peppelz unsere erste Katze war, wird sie auch hier bleiben. Amy in ein Tierheim zu geben, war aber auch keine Option, da sie dort jämmerlich zu Grunde gehen würde. Sie kommt nun in eine Familie, die ich auch persönlich kenne und die Katzen sehr gern hat. Noch dazu kommt, dass diese Familie ihre Katze erst letzte Woche verloren hat.
Mir blutet natürlich das Herz, aber es ist die beste Lösung, die wir finden konnten.

Das zweite Ziel wird Ludwigsburg. Dort holen wir mein Bruderherz ab, der dort bis Donnerstag Nachmittag arbeiten wird. Glücklicherweise konnte ich ihn dazu überreden. B’emmchen wird sich sicher auch freuen, wenn er mit kommt.

Drittes und letztes Ziel – Nonnenhorn/Bodensee. Die zweite Heimat sozusagen. Ich weiß gar nicht wie oft ich dort war, aber ich würde es jederzeit wieder tun. Ich kenne keinen anderen Ort an dem ich mehr entspannen und abschalten kann. Kopf frei kriegen. Durchatmen.

Dienstag fahren wir wieder zurück – immerhin ist Peppelz auch noch zu Hause. Jetzt keine Panik – in der Zeit wo wir nicht da sind, kümmern sich die Nachbarn um sie.

Und noch ein toller Punkt – wir haben seit heute kindfrei. Meine Eltern haben die Kleine heute geholt und fahren schon am Mittwoch an den Bodensee. Wir können jetzt also noch einen Tag absolut nichts tun 🙂

Mittwoch müssen wir beide nochmal auf Arbeit. Der Liebste muss sich um die iPhone App kümmern und ich habe einen Termin in Nürnberg, der wohl den ganzen Tag dauern wird. Mal sehen.

Was ich aber eigentlich sagen möchte – ich freue mich so so so so unheimlich auf den Urlaub – uuunfassbar 🙂

11 Stunden Betreuungszeit.

Ab 1.10. wird unser Tag so aussehen:

06:00 – aufstehen

07:00 – b’emmchen in die Kita bringen

07:45 – auf Arbeit fahren

17:00 – Arbeit fertig – zur Kita fahren

17:45 – b’emmchen holen

18:00 – hoffentlich zu Hause ankommen, Haushalt machen, Essen kochen

19:00 – der Liebste kommt heim, essen, b’emmchen fertig für’s Bett machen

20:00 – b’emmchen ins Bett bringen

Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich wirklich vorschlagen soll die 37,5 Stunden Woche zu machen. Ich wusste auch nicht, ob es überhaupt durchgeht – aber seit heute hab ich es schriftlich und eigentlich freue ich mich auch sehr. Mein Mutterherz hingegen ist da echt in einem Zwiespalt. Zum Einen weiß ich nicht, ob sie sich wirklich wohl in der Kita fühlt und ob sie nicht doch Probleme mit einer Erzieherin hat – im Moment deuten alle Zeichen darauf hin – Ängstlichkeit, wenn sie die Person sieht usw. Zum Anderen sind es 11 Stunden Betreuungszeit – mehr kann man gar nicht beantragen. Und da kommt der Punkt wo ich mich schlecht fühle. Werde ich die einzige Mama sein, die ihr Kind am Freitag Abend um 18 Uhr abholen wird? Wird mein Kind die Letzte sein, die so spät abgeholt wird? Werden wir als Familie überhaupt noch genügend Zeit haben? Ich weiß es nicht.
Wir müssen uns besser organisieren, damit der Haushalt und alles andere weiter läuft. Vermutlich wird sich alles aufs Wochenende lagern, oder wenn sie dann im Bett ist – aber da brauch ich auch nicht mit staubsaugen anfangen.

Auf der anderen Seite bin ich aber auch froh, dass ich mir am Monatsende nicht mehr so viele Gedanken machen muss wie was bezahlt wird. Das war viele Jahre so und das möchte ich auch nicht mehr machen müssen. Wirklich nicht. Sowas zermürbt.

Wie lange ist eure Betreuungszeit? Was wäre für euch die maximale Zeit in der euer Kind in die Kita geht?

Das Wochenende

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Verunsicherung ist doof!

Heute gab es endlich das Entwicklungsgespräch in der Kita. Bis heute war ich auch der Meinung, dass es gar keinen Grund gibt sich über den Entwicklungsstand des b’emmchens Gedanken zu machen. Sie ist bei uns absolut aufgeschlossen, redet viel (soweit sie das halt jetzt schon kann), springt, rennt, hüpft und macht viel Quatsch. Wie das eben Kinder in diesem Alter so tun. Dachte ich.

Was ich dann zu sehen und zu hören bekam, hat mich regelrecht schockiert. Man zeigte mir Videos von meiner Tochter wo ich mich ernsthaft frage was da mit ihr in der Kita passiert. Ich sah ein kleines eingeschüchtertes Kind was kaum geredet hat, sich permanent ablenken ließ und scheinbar nur schwer verstanden hat was man von ihr wollte. Ich sah ein Video aus der Turnstunde wo sie kaum Ausdauer hatte, plötzlich nicht mehr rückwärts laufen konnte und es offensichtlich fast unlösbar war sich mit den Armen auf einer Bank lang zu ziehen. Das war definitiv kein normales Verhalten unserer Tochter. Ich bin/war schockiert.

Es wurde mir auch gesagt, dass wir zu einem Ergotherapeuten gehen sollen. Sicher, schaden wird das nicht. Aber ich denke, dass das nicht das Verhalten erklären kann. Ich vermute, dass sie in ihrer doch relativ großen Gruppe einfach unter geht. Ja, sie ist bei fremden Leuten schon schüchtern und braucht eine gewisse Anlaufzeit, aber sie ist jetzt seit Januar dort und man könnte eigentlich schon denken, dass sie alle kennt und sich zugehörig fühlt. Oder eben auch genügend Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen hat um sich durchzusetzen oder klar zu sagen was sie möchte und was nicht.

Ich habe wirklich keine Ahnung wie ich ihr das beibringen soll, oder ob ich das überhaupt kann. Sie ist bei uns komplett anders und ich habe sie noch nie so gesehen. Natürlich kann ich auch verstehen, dass die Erzieher nicht auf jedes Kind einzeln eingehen können und das ständig und zu jeder Zeit. Aber wenn sie merken, dass ein Kind schüchtern ist und sich nicht traut aus sich heraus zu gehen, ist es dann nicht die Aufgabe eben dieser Erzieher daran etwas zu ändern?

Ich habe nach wie vor keine Zweifel an der Entwicklung vom b’emmchen. Sie ist ein großartiges Kind – war sie schon immer. Dennoch macht mir das schwer zu schaffen, weil ich natürlich möchte, dass es ihr gut geht. Sie verbringt viel Zeit in dieser Einrichtung und mit den anderen Kindern – mehr Zeit als mit uns (zumindest in der Woche) und da muss doch sichergestellt sein, dass sie sie sein kann.

Habt ihr Ähnliches erlebt bzw. was würdet ihr tun?

Und dann warst du 2.

Mein Herz,

wo ist die Zeit hin? War es doch heute vor 2 Jahren, als ich so ängstlich in den Kreißsaal geschoben wurde – kurz vor dem Kaiserschnitt – als ich die Hand deines Papas so fest hielt und er Tränen in den Augen hatte, als sie mich weg geschoben.

Und der Moment als ich deinen ersten Schrei hörte – so zaghaft und eigentlich noch gar nicht bereit für diese große Welt. Die ersten Wochen, als wir voller Sorgen waren, jeden Tag gehofft haben, dass du endlich mit nach Hause kommen darfst.

Du warst schon immer ein Kämpferherz, ganz tapfer und mutig.

Und heute steht ein kleines Mädchen vor mir. Mit großen Augen, die die Welt entdecken möchten, alles aufsaugen wollen und neugierig sind. Du bist mein kleiner Dickkopf – die kleine Version von mir, aber nicht weniger kraftvoll. Du bist mein Lachen, mein Herz, meine Liebe.

Wenn du wüsstest wie stolz du mich jeden Tag machst, was für ein tolles Mädchen du bist und wie sehr dich deine Familie liebt und wie viel Kraft du uns gibst.

Mein Herz, Alles Liebe zum Geburtstag.

Deine Mama

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