Wenn der Knoten platzt …

oder: hinterher ist man immer schlauer.

Ich habe ja schon oft geschrieben, dass das b’emmchen sich viel übergibt. Eigentlich täglich, manchmal auch mehrmals pro Tag und das seit Geburt. Jetzt, 18 Monate später, glauben wir zu wissen woran das liegt. Laktoseintoleranz. Seit Geburt bekommt sie Milch, täglich. Und irgendwann danach übergibt sie sich. Sie isst schlecht bis gar nicht und hat wohl auch öfter Bauchweh.

Es ging uns schon öfter mal im Kopf rum, dass es daran liegen könnte, aber unser KiA war ja der Meinung, dass das bei manchen Kindern so sei. Seit Montag ist nun alles anders. Sie bekommt keine Milch mehr, weder zum trinken noch in essbarer Form. Und tada. Kein Erbrechen, keine Bauchschmerzen. Das ist aber noch nicht alles. Ich habe auch oft geschrieben, dass sie einfach nicht essen will, oder eben nur sehr geringen Mengen. Das führte oft zu Frustration, sämtlichen Versuchen dies zu ändern und am Ende einfach nur noch zu Resignation.

Was soll ich sagen. Wir haben jetzt ein Kind was isst. Und zwar Mengen, die ich mir in all den 18 Monaten  nie erträumt habe. Und sie isst allein – selbständig und mit großer Begeisterung. Für lange Zeit war das für mich ein Ding der Unmöglichkeit. Ich habe wirklich alles versucht, dass sie das tut – nichts brachte Erfolg. Und jetzt ist alles anders und ich bin unfassbar stolz, froh, glücklich.

Heute war auch ihr erster ‚langer‘ Tag in der Kita. Ganz schön stressig früh. Erst sich selbst fertig machen, dann das Kind, zwischendrin noch Kaffee für mich und Essen für sie. Auto freischaufeln, 10 km in die Kita fahren, 30 km auf Arbeit fahren und halbwegs pünktlich ankommen. Nachmittag das gleiche Spiel.

Die nächste tolle Neuigkeit: statt 20h pro Woche mit Arbeit, sind es ab März 30h. Das bedeutet zwar gleichzeitig mehr Betreuungszeit für das b’emmchen, aber auch mehr Freiraum für mich. Ich hab es vermisst morgens auf Arbeit zu fahren, raus aus der Wohnung und rein ins Büro. Mag doof klingen, aber mir hat das wirklich gefehlt. Jetzt muss ich nur noch ein bisschen die Daumen drücken, dass die Stadt die Mehrbetreuung auch ab März genehmigt und dann ist alles gut. Puh.

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Der erste Besuch in der Kita

Nachdem ich gestern schon am Telefon erfahren hatte, dass die Kita gar nicht dort ist wo sie eigentlich sein sollte, hatten wir heute einen Termin zum vorstellen.

Ab Januar wird die Kita für ca. 1 Jahr grundsaniert und alle Kinder in ein anderes Gebäude in einem völlig anderen Stadtteil ausgelagert. Das ist auch nicht in der Nähe, nein – ganz woanders. Durch den Umzug stehen natürlich alle gerade total unter Strom und es bleibt keine Zeit für ausführliche Gespräche. Für mich als Elternteil ist das eine Belastung. Wie soll man denn ein Grundvertrauen in Menschen, die künftig auf mein Kind aufpassen sollen aufbauen, wenn diese keine Zeit haben um sich mit Kind und mir zu beschäftigen.

Ich weiß jetzt also, dass es eventuell einen Bustransfer in die neue Kita geben wird – die Busfahrzeiten kolidieren aber mit den Stundenzeiten die b’emmchen in die Kita gehen soll.
Ich weiß, dass es Essen von Sodexo gibt.
Ich weiß, dass Kinder aus Migrantenfamilien besonders gefördert werden.

Das wars.

Jetzt sitze ich hier mit einem Hefter voller Unterlagen, die ich ausfüllen soll und die das b’emmchen beschreiben sollen und habe kein gutes Gefühl. Ich kann nicht mal genau sagen warum das so ist. Vermutlich dieses „Neue“ .. „abgeben“ .. „mein Kind in fremden Händen“

Und dann habe ich hier mein b’emmchen, deren Augen geleuchtet haben als uns gefühlte 100 Kinder entgegen gerannt kamen und sie am liebsten mit gegangen wäre. Ein b’emmchen was strahlt, wenn sie andere Kinder sieht.

Am Donnerstag muss ich wieder hin – die Unterlagen abgeben und die Verträge unterschreiben.

.. und was bleibt ist dieses komische Gefühl.

♥ Eine zauberhaft leckere Vorweihnachtsverlosung ♥

In der Weihnachtsbäckerei gibt’s so manche Leckerei:

Kochzauber bringt Backfreude zur Weihnachtszeit

Ich durfte ja vor ein paar Monaten schon die Kochzauberbox testen und war restlos begeistert. Ihr könnt hier nochmal nachlesen.

Jetzt kommt ein neuer Clou – die Adventsbox – aber schaut mal selbst

Wer erinnert sich nicht gerne an die Zeit, als an den Adventswochenenden im Familienkreis Kekse gebacken wurden? Köstlicher Duft von Weihnachtsgebäck und Glühwein zieht aus der Küche durch die Wohnung und wohin man sieht, begegnen einem seelige Gesichter. Den kalten Wintersturm hinter sich lassend, läuft einem schon beim Eintreten in die warme Stube das Wasser im Munde zusammen. Nicht wie am Weihnachtstage durch den Schornstein, sondern aus dem Ofen kommt der Adventszauber.

Ein vorweihnachtliches Backvergnügen garantiert uns Kochzauber mit einer individuellen Adventszauber-Backbox. In einer weihnachtlichen Zauberbox, die unter anderem Vanillekipferl und Spekulatius neu interpretiert, findet sich fein zusammengeschnürt alles, was das Backherz begehrt. Und das Beste: Das gesamte Rundum-Paket besteht aus Rezepten und Zutaten für fünf individuelle Weihnachtscookie-Kreationen wie Himbeer-Vanillekipferl und Weihnachtsplätzchen gefüllt mit „Marmeladenmädchen“-Marmelade und einem vorweihnachtlichen Zauberbrot – und wird direkt in die warme Küche geliefert.

In der Box finden sich leckere Rezepte mit einer gelingsicheren Backanleitung und winterliche Zutaten sowie viele kleine Weihnachtsüberraschungen. So persönlich, liebevoll und selbstgestaltet ist der Adventszauber das perfekte Geschenk für alle Zuckermäulchen. Denn Liebe geht bekanntlich durch den Magen.

Und ihr könnt eine dieser zauberhaften Boxen gewinnen! Was ihr dafür tun müsst? Hinterlasst mir hier einen Kommentar mit eurem Lieblingsgebäck aus der Adventsbox – was alles drin ist, könnt ihr direkt auf der Kochzauberbox nachschauen *klick*

Die Verlosung läuft bis Sonntag, den 18.11.2012, bis 24:00 Uhr – danach wird wieder über random.org unter allen Teilnehmern ausgelost. Viel Glück!
(Der Rechtsweg ist ausgeschlossen)

Wer sofort eine Box bestellen möchte – diese gibt es für 29,90 Euro und wird bundesweit geliefert.

Bratapfelmarmelade – das Rezept

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Ihr braucht:

800 g Äpfel (geschält, entkernt und klein geschnitten)
75 g Mandeln (gehobelt und in der Pfanne geröstet)
2 TL Zimt
2 TL Zitronensaft
75 g Rosinen (eine Nacht in Rum eingelegt)
500 g Gelierzucker (2:1)

Zuerst die Rosinen über Nacht in Rum einlegen.
Apfelstücke, gerösteten Mandeln, Zimt, Zitronensaft und die Rosinen mit dem Gelierzucker verrühren. Die Masse unter Rühren aufkochen lassen und ab dem Sprudeln ca. 4-5 Minuten sprudeln kochen lassen. In saubere Gläser abfüllen, Deckel drauf und Gläser auf den Kopf stellen.

Ist alles in den Gläsern dürft ihr mit dem Finger in den Topf und die letzten Reste rausholen. 😉

Minimeilensteine

Das Fräulein hat soeben das erste Mal selbständig mit dem Löffel gegessen. Ich hatte ihr auf einem Teller ihr Brötchen mit Lätta klein geschnitten und normal nimmt sie es sich dann selbst und isst – oder wird halt gefüttert. Ich hab Müsli gegessen und legte als ich fertig war den Löffel in die Schüssel. Sie nimmt sich den Löffel und legt ihre Brötchenstücke in die Schüssel und fängt an zu löffeln. Einfach so.

Ich weiss, dass andere Kinder das in dem Alter schon lange machen – auch mit Gabel und Co. Aber da wir hier eh ein eher angespanntes Verhältnis zum Thema Essen haben, ist das ein riesen Fortschritt. Ich bin mächtig stolz.

Auch andere Zusammenhänge erkennt sie inzwischen immer besser bzw. gibt es noch mehr Fortschritte

– schmutzige Wäsche in die Waschmaschine
– saubere Wäsche in den Korb vor der Waschmaschine
– aus dem Becher trinken funktioniert immer besser
– die ersten Stufen klettert sie hoch
– sie sortiert – Sachen die zusammen passen, werden zusammen gelegt – ineinander gesteckt usw.
– wenn sie irgendwo eine Blume sieht (ob draussen oder im Buch) fängt sie an zu schnuppern – das ist so süss!

Es ist so schön ihr beim Lernen zuzuschauen und sie dabei zu unterstützen.

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Wir haben das Kind vergessen!

Okay, nicht mit Absicht. Oma und Opa haben sich gefreut und wir haben einen tollen Tag verbracht. Als Paar, nicht als Eltern – das ist manchmal so unheimlich wichtig.

Los ging es an der Talsperre Pöhl mit einem Flohmarkt

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Ab nach Hause – Dresden!

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Und lecker Essen in der Tapas Bar

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