Unsympathische Kinder

Kitaeingewöhnungstag #8 + #9

Kennt ihr diese Kinder – man sieht sie und weiss schon, dass man sie nicht mag. In b’emmchens Gruppe gibt es davon 2. Junge und Mädchen. Klar, die können ja nichts dafür das sie so sind wie sie sind, aber sollte das b’emmchen jemals mit so einem Typ Kategorie supernervig nach Hause kommen – bin ich besser nicht da.

Aber nun zum wesentlichen. Gestern ging es nach zwei Wochen Pause wieder los. Pause = krank. Ich war die ganze Zeit mit 15 Kreischkindern in einem Raum und habe überlebt. B’emmchen war erst ein bisschen überfordert, aber dann gings. In Absprache mit der Kita haben wir uns jetzt bis nächste Woche Freitag Zeit gegeben – bis dahin sollte die Eingewöhnung abgeschlossen sein. Deswegen ließ ich sie heute auch für eine Stunde allein. Im Gegensatz zum letzten Mal habe ich mich heute bei ihr verabschiedet und ihr gesagt, dass ich nur kurz spazieren gehe. (In Wirklichkeit tippelte ich nervös vor der Kitatür hin und her und versuchte zu hören ob sie schreit)

Laut meiner jetzt schon Lieblingskitatante hat sie die ersten 5 Minuten geweint, war aber schnell zu beruhigen und hat nicht gespuckt. Das ist ein waaahnsinniger Fortschritt. Morgen nochmal das ganze + Mittagessen. Ich bin gespannt.

Und bevor ich morgen vormittag wieder Twitter zuspamme, nehm ich die Arbeit mit ins Auto und schreibe da.  😉

Wenn die Kita einmal klingelt …

am Telefon. Gestern. Ich finds ja total süss, dass sie anrufen um zu fragen wie es dem b’emmchen geht (obwohl ich Montag schon anrief, um zu sagen, dass sie nicht kommt). Bei der Gelegenheit haben wir gleich noch die Eingewöhnungsphase neu besprochen – alles langsam jetzt und schön behutsam.

Ausserdem können wir kostenfrei eine Stunde mehr Betreuung in Anspruch nehmen, da die Kita ja ans Ende der Welt ausgelagert wurde. Das passt grad ganz gut in den Plan und eröffnet neue Möglichkeiten.

B’emmchen gehts nun langsam besser – zumindest haben wir kein Fieber mehr im 40 Grad Bereich. Ich sags euch – wenn da auf dem Thermometer 40,4° steht, wird einem schon ganz anders. Gestern Abend hat sie sogar mal wieder was gegessen – auch wenns nur 4-5 Löffel waren – aber seit Montag ging ja nur Milch und Tee. Fortschritt. Hooray.

Jetzt mal noch was anderes. Ich bin gerade total serienverliebt in Southland. Wenn ihr die Möglichkeit hab die mal anzuschauen – TUT ES! 🙂

Pläne sind für Weicheier

und deswegen gibt es diese Woche auch keine Kita. B’emmchen ist krank. Übers Wochenende war die Süße ja bei meinen Eltern und ab Sonntag Mittag ging das Fieber los.

Die Fieberspitze lag bei 40,4 Grad – gestern. Wadenwickel, Zäpfchen, Nurofensaft – alles für’n Popo. Ganz zu schweigen von den Nächten. Sonntag zu Montag gar nicht geschlafen und letzte Nacht vielleicht 2-3 Stunden – nicht am Stück, versteht sich 😉

Grund dafür ist eine beidseitige Mittelohrentzündung, Husten und Schnupfen. Wissen wir nicht vom Dr. Lustig (der ist in Elternzeit), sondern vom anderen Doc, den ich eigentlich lieber mag. Jetzt sollen wir aufpassen, dass sich aus den komischen Atemgeräuschen keine Lungenentzündung ‚bildet‘ (wie eigentlich?) und er will sie bevor sie wieder in die Kita geht nochmal sehen.

Wenn wir schon mal dort waren, hab ich gleich mal gefragt wie das denn mit dieser Bindungsangst ist und was man tun kann damit sie sich in der Kita besser von mir lösen kann und Achtung, jetzt kommt’s: mit Globulis. Kopf-Tisch.

So gehts nicht weiter.

Kitaeingewöhnungstag #6.

Gleiches Spiel wie gestern (geweint, gekotzt, total am Ende) und ich habe den Entschluss gefasst sie vorerst nicht mehr allein in der Gruppe zu lassen. Sie hat kein Vertrauen zu den Erziehern, es ist alles neu und sie reagiert äusserst ängstlich und zeitgleich agressiv auf die anderen Kinder. Ich hätte mich von anfang an durchsetzen müssen und sie noch nicht allein lassen dürfen. Jetzt hoffe ich, dass das der richtige Weg sein wird und die Erzieherinnen morgen nicht wieder rumnerven und mich rausschmeissen wollen. Fakt ist nunmal, dass es b’emmchen damit nicht gut geht und sie mich noch braucht.

Wie ist das denn bei euch anderen Muttis? Wie lang hattet ihr die Eingewöhnung? Wie ging das von statten und wann habt ihr eure Kinder allein gelassen – auch wie lang und in welchen Abständen? Ich weiß, dass das völlig unterschiedlich sein kann, aber ich brauch mal eine zweite Meinung dazu.

Irgendwie hatte ich mir das komplett anders vorgestellt, u.a. auch weil sie ja am Montag so gut alleine klar gekommen ist. Jetzt bricht es mir jedes Mal das Herz, wenn sie so laut weint und mich ruft und sich richtig reinsteigert. Das passiert nun mehr nicht nur in der Kita, sondern heute auch bei der Oma, als ich kurz dem Raum verlassen habe. War sonst nicht so. Doof. Richtig doof. 😦

Dann kotze ich eben alles voll.

Könnte sich das b’emmchen heute gedacht haben.

Kitaeingewöhnungstag #5.

Erst war alles ziemlich entspannt, ich war noch mit im Raum, sie hat gespielt. Bin dann raus und nach paar Minuten brüllte es schon. Zwischendrin war immer mal wieder Ruhe und dann kam das hysterische brüllen. Das was sie hat, wenn sie sich auch gleich übergibt, weil sie so aufgeregt ist.

Also hab ich nicht gewartet bis mich jemand holen kommt, sondern bin selber rüber. Vor meinen Augen übergab sich grad mein Kind und die Kitatante wischte schon bei einer anderen Stelle. Tja. Scheisse. Ich hatte ja gehofft, dass sie das dort nicht macht, aber falsch gedacht.

Musste dann doch mal noch mit der Kitatante sprechen. Das lies mir alles keine Ruhe. Soweit ist alles noch normal. Es sei eben ihre Art mit der Umstellung umzugehen und auch wenn sie jetzt agressiver wird (um sich schlagen usw) dann ist das eben so, weil sie noch keine andere Möglichkeit für sich gefunden hat, um sich auszudrücken.

Wir haben 4 Wochen für die Eingewöhnung, laut Kita. Das kollidiert komplett mit der Arbeit, aber zerreissen kann ich mich ja auch nicht. -.-

Dramaqueen.

Kitaeingewöhnungstag #4.

Gegen halb 9 fluchten wir uns im Auto zur Kita. Es ist egal wann ich früh los fahre, ich habe immer diesen scheiss Bus vor mir. Und all die anderen unfähigen Mitmenschen in ihren Autos, die sich noch im Tiefschlaf befinden und nicht in der Lage sind zügig von A nach B zu kommen.Ausserdem habe ich noch immer Muskelkater – spüre jede Faser meines Bauches und meiner Arme. Nicht schön. Schon gar nicht mit 10 Kilo Kind auf dem Arm.

Angekommen sind wir dann aber doch noch. Nach 10 Minuten ging ich in den Nebenraum, vorerst unbemerkt. Nach rund 30 Sekunden hörte ich sie schon weinen. Ging schneller als gestern. Weitere 10 Minuten später hatte sie sich in einem unbeobachteten Moment rausgeschlichen und fand auch noch den Raum, in dem ich wartete und mein ‚Follow me Buch‘ las. Dort sind etwa noch 5 andere Räume – sie musste natürlich ausgerechnet in diesen schauen.

Dann wars natürlich vorbei. Fräulein war nicht mehr zu beruhigen, flippte total aus und schlug um sich. Wir sind dann wieder zurück zu den anderen schreienden Kindern aus deren Nasenlöchern Rotzniagarafälle sprudelten. Eigentlich fand gerade der Morgenkreis statt, aber b’emmchen wollte lieber Kinder prügeln und ausrasten. Wir haben dann beschlossen zu gehen. Also ich. Vielleicht klappts ja morgen.