Schlaf gut, Mama!

Es ist 00:39 Uhr. Ich könnte schon eine Stunde im Land der Träume sein. Aber nein, ich liege wach und frage mich wie ich mein kleines b’emmchen in ihr Zimmer abschieben konnte.

Was ist nun, wenn sie weint und ich hör es über das Babyfon nicht?

Was ist, wenn sie durch den Schnupfen keine Luft bekommt und ich merk es nicht?

Das und mindestens drölfzighunderttausend andere Fragen schwirren mir durch den Kopf und ich kann nicht schlafen.

Hab schon überlegt sie heimlich in unser Bett zu legen..der Liebste merkt es dann erst, wenn es neben ihm quietscht. Ich könnte auch in ihr Zimmer schleichen und mich neben ihr Bett legen.

Ich kann bestimmt aber auch einfach ganz tapfer sein, meine Augen zu machen, mir denken das alles gut ist und versuchen zu schlafen.

Hach, Mama sein ist manchmal schon ein bisschen schwer.

Edit: 01:54 Uhr
Bin immer noch wach

Ausquartiert.

Heute ist nicht nur für den Liebsten ein großer Tag, sondern auch für das b’emmchen und mich.

Wir haben ja schon einige Zeit überlegt die kleine Maus in ihrem Zimmer schlafen zu lassen und wollten dabei den Papurlaub nutzen. Da der ja Sonntag vorbei ist, wurde es nun doch Zeit.

Wir haben es ihr extrem gemütlich gemacht – neben dem Bettchen gibts jetzt noch eine Kuschelecke mit Teddys und Püppchen und ihren Lieblingsspielsachen – gestern haben wir noch ein tolles Nachtlicht besorgt. Mal sehen was jetzt die Nacht bringt.

Die letzten Wochen war es eher so, dass sie mitten in der Nacht weinend aufgewacht ist und sich nur beruhigen lassen hat, wenn sie bei uns in der Mitte weiter schlafen konnte. Den Mittagsschlaf hat sie heute schon ohne Probleme in ihrem Zimmer gemacht – ohne weinen aufgewacht, sondern mit einem „Papa“. (Im Moment sagt sie zu allem Papa – auch zu mir, den Katzen und sowieso  alles ist Papa)

Drückt uns die Däumchen, dass es ihr leichter fällt als mir „loszulassen“ 🙂