Vermutlich wird es

hier in nächster Zeit ruhiger werden. Ihr habt es ja sicher selber schon gemerkt, dass nicht mehr täglich ein neuer Blogpost auftaucht – wahrscheinlich wird es in nächster Zeit noch weniger. Das hat auch recht einfache Gründe.
Es ist nicht so, dass ich nichts zu schreiben hätte – im Gegenteil. In meinem Kopf schwirren sicher über 10 fertig gedachte Artikel – ich habe aber momentan schlichtweg keine Zeit diese zu schreiben. B’emmchen fiebert seit Tagen dank der MMR Impfung und den Zähnen und ist dementsprechend fordernd und anstrengend.

Dienstag begann der Social Media Communication Kurs. Ich habe hier noch rund 13 eLectures (das sind Videos – eine Art Präsentation + Video wo alles erklärt wird) – die sind zwar keine Pflicht, aber ich möchte sie trotzdem durchgehen. 7 habe ich bisher geschafft – die Pflichtteile quasi. Dazu beginnt in nächster Zeit die Gruppenarbeit. Und ich möchte verdammt nochmal gut abschneiden. Ich habe den Anspruch an mich selbst, dass ich hinterher sagen möchte „Hey, toll gemacht!“. Das kann ich aber nur erreichen, wenn ich dementsprechend Zeit investiere.

Und der dritte, aber nicht minderwichtige Grund ist mein Job. Und ja, mein Ehrgeiz ist geweckt. Wer mich länger und persönlich kennt (das werden die wenigsten hier sein), der weiß, dass ich über die Jahre hinweg so einen Ehrgeiz aufgebaut habe, dass er kaum zu bändigen ist. Das war früher nicht so – damals in der Schule war ich faul. Ja, faul. Ich hätte mit meinen bisher 27 Jahren verdammt viel erreichen können, wenn ich in meiner Jugend nicht so verdammt nachlässig gewesen wäre. Ich bin gewiss nicht dumm, aber mir fällt Wissen auch nicht einfach in den Schoß. Und deswegen muss das was ich mir beibringe und lerne Hand und Fuß haben.

Die momentanen Ansprüche an mich selbst sind hoch, verdammt hoch. (ich schreibe grad oft „verdammt“ ziemlich viel, sorry) und ich bin mir gerade sehr unsicher, ob ich diese erfüllen kann. Auch die Ansprüche, die eventuell an mich gestellt werden.

Und deswegen sitze ich jetzt Samstag abend im Arbeitszimmer. Vor mir liegt ein Block, ein Stift (ich muss Dinge immer auf Papier schreiben, damit ich sie richtig verstehe – so eine Macke von mir) und versuche das was ich für die Arbeit machen soll, erstmal zu verstehen. Das ist nicht einfach, wenn man mit dem Thema noch nie beschäftigt war und noch nie wirklich damit zu tun hatte. Aber ich kann keinen guten Job machen, wenn ich nicht weiß wovon ich rede. Also muss ich Informationen sammeln, aufarbeiten und verinnerlichen. Und hier vertrete ich nicht den Standpunkt – „je weniger man weiß umso besser“, sondern eher „wenn du etwas nicht einfach beschreiben kannst, hast du es auch nicht verstanden“.

Es ist alles etwas wirr, ich weiß. Mein Kopf ist auch gerade recht voll. Ich habe ein wenig Angst vor dem was so kommt und Angst davor es nicht zu schaffen. Aber ich will.

In dem Sinne – nehmt es mir nicht übel, wenn nicht mehr ganz so viel kommt. Montag gibt es aber noch wie versprochen die Bekanntgabe des Gewinners vom Gewinnspiel 🙂