Mimimimi.

Heute an der Kitaeingangstür: „In unserer Krippe sind Durchfallerkrankungen aufgetreten.“

Ach. Tatsächlich?! Das erste Kind war bereits vor über einer Woche krank. B’emmchen gehts nun aber wieder besser und heute startet der nächstes Versuch des Mittagsschlafs in der Kita. Angesichts der letzten Nacht – in der ich nicht geschlafen habe – sondern Händchen haltend auf einem kleinen Hocker neben meinem Kind kauerte, welches nicht alleine sein wollte und auch nicht viel geschlafen hat, dürfte das kein Problem sein.

Letzten Donnerstag ging es ganz solidarisch auch bei mir los. Schüttelfrost, Übelkeit, Erbrechen, Magenkrämpfe. Volles Programm. Freitag morgen dachte ich kurzzeitig an sterben, entschied mich aber dann doch auf Arbeit zu fahren. Den Rest des Wochenendes verbrachten wir auf der Couch, im Bad und im Bett. Sonntag kam noch die Schwiemu und der Rest der Schwiemufamilie zum Kaffee (Geburtstag nachfeiern). Wir haben es überlebt. 🙂

Mein Magen und ich – wir mögen uns immernoch nicht, aber gut. Auch das wird.

Ein heimtückischer Angriff

auf meinen Kopf. Von einem Türrahmen – zugegeben, einem sehr niedrig gebauten Türrahmen. Und was hab ich jetzt davon? Eine Gehirnerschütterung. Einen dicken fetten Brummschädel – mit ein bisschen Übelkeit und Schwindel. Das ist nicht lustig. Und tut weh.

Und wer ist Schuld? Also wenn wir jetzt ganz weit ausholen, dann ist die kaputte Waschmaschine schuld. Wäre die heile geblieben, wäre ich nicht in den Waschkeller der Schwiegermutter gelaufen und hätte mir somit nicht den Kopf gestoßen.

Es könnte aber auch die Schwiemu schuld sein – schließlich ist es ja ihr Türrahmen.

Aber ich denke (soweit im Moment möglich), dass wohl ich Schuld bin. Hätte ja auch einfach auf den Liebsten hören können, als er sagte „Bleib oben“. Tja. Wer nicht hören will …

Also verbrachte ich den Sonntag auf der Couch, ohne Denken, aber mit ganz viel Mitleid für mich selbst 😀

Heute kommt uns der Opa besuchen – den holen wir bei unserem morgendlichen Spaziergang gleich vom Bahnhof ab (es ist tatsächlich günstiger die Strecke mit der Bahn zu fahren, als mit dem Auto) und dann sehen wir mal weiter.

 

Wie lang bleiben diese schrecklichen Kopfschmerzen eigentlich?

480 Kilometer später

oder auch 23 Stunden ohne Kind. Man könnte es verrückt nennen bei den Spritpreisen solche Strecke zu fahren nur um mal kinderlos zu sein. Zugegeben – ist es auch. Aber es war nötig. Und in 2 Wochen haben wir sogar ein ganzes Wochenende. Ich freu mich jetzt schon riesig darauf.

Man könnte ja auch eigentlich einen Babysitter nehmen, aber mein Innerstes sträubt sich gegen eine fremde Person, die auf MEIN KIND aufpassen soll. Ich hätte wohl keine Ruhe. Wahrscheinlich ist das auch so ein Grund warum b’emmchen noch nie allein bei der Schwiegermutter war. Ich vertraue ihr nicht – nicht im Umgang mit b’emmchen – sie hat überhaupt keine Ahnung wie sie so ist – was sie gerne mag oder Ähnliches. Aber sie interessiert sich jetzt auch nicht wirklich dafür. Wie das halt so ist – mit Schwiegermüttern.
Die kurze Auszeit tat gut – auch wenn es durch den Nachmittag mit brüllend-hysterischem Kind wieder ein bisschen dahin ist. Hätte ich sie mal Mittagsschlaf machen lassen hmpf. Jetzt liegt der kleine Terrorzwerg im Bett und ich hoffe, dass sie morgen wieder besser drauf ist und die Oma und den Opa und natürlich den lieben Onkel nicht mehr ganz so sehr vermisst.

Von 0 auf 180

Heute Früh hab ich es dann nach 9 Monaten doch endlich mal geschafft meinen neuen Ausweis mit dem neuen Nachnamen zu holen. Da wollt ich gleich noch den Kinderreisepass für die Kleine mitnehmen – man liest und hört ja schließlich überall, dass man den sofort mitnehmen kann. Denkste.

„Da gehn se ma bidde in die zentrale Meldestelle – aber bring se Zeit mit, das dauert so 2-3 Stunden“
„Ich soll bei 30 Grad mit Baby (ja sie ist noch ein Baby – auch wenn es nur noch 3 Tage sind) 2-3 Stunden in einem stickigen Wartedings warten für einen scheiss Pass, den man sofort mitnehmen kann?“
-> Puls – von 0 auf 180
Lösung: Eilantrag im Bürgerbüro meines Stadtteils – Dienstag abholen in der Meldestelle – auch ohne Kind möglich.
Anschließend Autobahn. Dreckseck äh Dreieck Dresden West – Stau. 33 Grad – die Sonne knallt. Wir schwitzen – b’emmchen und ich.
-> von 0 auf 180 km/h – gar nicht.

(und mal ganz nebenbei bemerkt – ich bin ja echt ein bisschen cholerisch beim Autofahren – ich hasse Rentner, ich hasse Frauen und ich hasse Machos hinterm Steuer – ALLE können sie nicht fahren. Es ist zum kotzen – ganz ehrlich. Und bei der Wärme drehen die alle nochmal so richtig durch. -> Puls steigt)

Nach 2 Stunden endlich bei O+O angekommen. Zum Friseur – ich war schon ewig nicht mehr – Spitzen schneiden, quatschen, entspannen
-> Wohlfühlgefühl von 0 auf 180

Ich brauche auch dringend noch eine kurze Hose – gibts aber nirgends – keine die mir gefällt oder nicht grad 200 Euro kostet – ich sehs schon kommen – ich muss nackig in den Urlaub fahren.

Also fahr ich wieder zu O und b’emmchen – und was macht die Kleine – läuft mehrmals 5-8 Schritte komplett allein! Und wie sie sich gefreut hat. Hach.
-> Stolz von 0 auf 180

B’emmchen bleibt jetzt bis Sonntag bei O+O und kommt als Geburtstagskleinkind wieder – ich pack das einfach nicht zusammen mit ihr alles vorzubereiten, kochen, backen, putzen, einkaufen. Wäre sie ein tiefenentspanntes Kind würde das sicher gehen, aber da bleibt sie lieber bei ihren allerliebsten Großeltern und alles ist gut. Ausserdem kommen sie ja alle schon gleich Sonntag morgen 🙂
-> Stressfaktor von 0 auf 180 – sonst wären es wohl 360

Probefahren. Laguna. Ich fahre ja normal einen Twingo GT (gechipt hrhr) – das Herzauto von meinem Bruderherz – aber der ist für den Urlaub einfach zu klein – wenn der Kinderwagen drin ist, bleibt kein Platz mehr im Kofferraum. Also bekommen wir den 10 mal so großen Laguna meines Papas. Der hat bestimmt auch 200000 PS mehr wie mein Twingi, obwohl der schon über 100 hat. Ich hab den natürlich gleich mal verrecken lassen, obwohl das ein Diesel ist 😀
Mein Papa hatte ein ein bisschen Schweiß auf der Stirn und sich an der Tür festgehalten (hab ich genau gesehen) – ich hätte mich auch gern an der Tür festgehalten, aber ich musste ja fahren 😉
Wird schon gut gehen – mit dem schicken großen Auto.
-> Platzangebot von  0 auf 180

Auf der Rückfahrt massiv angebaggert worden. So ab 17:00 Uhr fahren ja die ganzen Montagefahrer, Handwerker und Bauarbeiter nach Hause – in ihren Bullis. So natürlich auch heute. Ein roter Bulli – 5 Mann Besatzung – so ein Bulli fährt ja bestimmt max. nur 150 km/h, wenn überhaupt. Der Twingi schafft 200 (so schnell bin ich natürlich nicht gefahren – könnte ich aber 😀 ) – aber die haben trotzdem immer versucht mich einzuholen – konnten sie dann auch, ich halte mich ja an Geschwindigkeitsbegrenzungen. Ungeahnte Winkorgien im Bulli, dementes Grinsen und unkontrolliertes Gehupe. Hach. 60 km ging das so.
-> Spaßfaktor von  0 auf 180

Übrigens – Bruderherz – ich habe heute die 30000 km Marke geknackt 🙂

Mutterfreiheit

24 Stunden ist b’emmchen jetzt bei O+O. Man sollte annehmen, dass ich die Zeit genutzt habe um Dinge zu tun, die man ohne Kind so macht.

Haare färben
endlich mal wieder einen Einkaufszettel schreiben (aus Zeitmangel schaffe ich es fast nie!)
auf der Couch liegen, den Liebsten von der Arbeit abholen, weil er den Zug verpasst hat – anschließend noch mit Arbeitskollege einkaufen gehen und zusammen kochen
morgens ausschlafen und nach dem aufwachen noch wachkuscheln
ausgiebig duschen

und was natürlich überhaupt nich fehlen darf

die Wohnung porentief reinigen, damit das b’emmchen morgen zwiebackbröselnderweise alles wieder komplett in Urzustand versetzen kann. Schön – da lohnt sich die Mühe 🙂

Wir fahren gleich in die Mamaheimat – werden das Wochenende genießen und ein paar Sonnenstrahlen erhaschen.

Habt ein schönes sonniges Wochenende!

20120721-122508.jpg

Hochzeitstag

Ja, meine Eltern haben heute Hochzeitstag. Die Zahl derer, die das von ihren Eltern sagen können, wird ja leider immer geringer.
Ich bin stolz auf die Beiden, dass sie sich immer wieder zusammenraufen, zwei so tolle Kinder groß gezogen haben, die besten Großeltern der Welt sind und heute das b’emmchen holen 😉

Jetzt möge man denken „Boah so eine schlechte Mutter, schiebt ihr Kind schon wieder ab – hat sie doch erst vor 2 Wochen“, aber ich finde das gut. O+O freuen sich immer wie Wahnsinnige, wenn die Kleine zu Besuch kommt, ich schaffe hier einiges was ich mit b’emmchen nicht auf die Reihe kriege und ich fahre ja morgen mit dem Liebsten gleich nach.
Das sich Großeltern eher wenig für ein Enkelkind interessieren können, erleben wir ja leider hautnah auf der anderen Seite der Familie. Egal.
Wie ist das bei euch? Sehen eure Kinder ihre Großeltern regelmäßig und dürfen sie auch allein dort bleiben, oder gebt ihr eure Kleinen gar nicht her bzw. erst, wenn sie reden können?