Projekt Zukunft

ist heute mit dem ersten kleinen Schritt gestartet. Ich war das erste Mal in einer Uni und habe mich für eine Gasthörerschaft angemeldet. In ein paar Tagen werde ich mich für SoMeCo eintragen (Social Media Communication). Das tolle daran ist, dass es so eine Art elearning ist und ich mir keine Sorgen wegen der Betreuung vom b’emmchen machen muss.
Ich freu mich schon total darauf – Abwechslung – ein Thema was mich total interessiert, gerade auch was den Blog betrifft und natürlich die zukünftige Arbeit. Da ich nicht weiss, ob ich hier darüber schreiben darf, verrate ich da aber noch nichts. 🙂

All diese überaus positiven Nachrichten haben mich gestern total umgehauen und mich aus meinem Loch geholt. Da ist wieder eine Perspektive, etwas worauf ich mich beruflich freuen kann. Ich bin so gespannt! Auch hier noch ein dickes fettes Danke an dich, Paul!

Eifersucht, Erfolg und Rückschläge

Gestern hat der Liebste eine ganz wunderbare Nachricht bekommen was den beruflichen Erfolg betrifft. Ich hab mich wirklich sehr für ihn gefreut und tue es auch jetzt noch. Es macht mich wahnsinnig stolz, dass seine monatelange Lernarbeit, die er von sich aus macht und die ihm Freude bereitet endlich Früchte trägt. Ich bewundere ihn, dass er das so durchzieht, auch mit Rückschlägen, immer nach Lösungen sucht, quer denkt und seinen Weg geht.
Und dann kommt dieses dumpfe Gefühl und diese innere Stimme in mir hoch. „Und was ist mit mir?“
Ich bin zu Hause, habe die Kleine und komme beruflich null vorwärts. Wie auch. Wir haben keinen Krippenplatz, auch nicht in Aussicht und müssen warten. Allein die Tatsache, dass wir am Wochenende zwei Shops gesehen haben wo Personal gesucht wird und ich liebend gern meine Bewerbung abgegeben hätte und es nicht kann, weil ich keine Betreuung habe, macht mich unendlich traurig und wütend. Wütend auf die Stadt, weil sie es nicht fertig bringen genügend Plätze für die Kinder bereit zu stellen, obwohl seit vielen Jahren abzusehen war, dass es irgendwann zu dieser Worstcasesituation kommt.

In Dresden leben viele junge Familien – mit Kindern. Es ziehen viele Familien in die Stadt – und das ist kein neuartiger Trend – das ist jahrelange Tatsache und es passiert nichts. Und unendlich viele junge Mütter bleiben auf der Strecke, dürfen und können sich nicht verwirklichen, weil sie zu Hause bleiben müssen. Klar liebe ich mein Kind über alles, aber ich liebe es auch meiner Arbeit nach zu gehen, etwas zu schaffen, meinen Kopf mit anderen Dingen zu füllen als mit Windelinhalten, Brei und Co.

Ich bin an einem Punkt angelangt wo ich sehr sehr unzufrieden bin, niedergeschlagen und nicht weiter komme. Und ich habe keine Ahnung wie ich aus diesem Loch rauskomme.