Geschafft?!

Ich habe ja schon oft geschrieben, dass das b’emmchen ein Kotzkind ist. Es gibt kaum einen Tag wo sie sich nicht alles nochmal durch den Kopf hat gehen lassen. Seit 2 Wochen ist das jetzt deutlich besser geworden und ich kann die Sache mit der Laktoseintoleranz ausschließen. Ich habe ihre Ernährung bzw. die Ess/Trinkabstände verändert. Es klappt. Vermutlich war sie einfach zu überfüllt?! Das heisst es war noch zuviel im Bauch und alles noch nicht ganz ausgereift.

Eine andere Theorie ist, dass sie einfach keinen Brei verträgt – egal ob selbst gemacht oder gekauft. Dabei liegt es nicht an den Zutaten, sondern wahrscheinlich an der Konsistenz. Sie hat ja noch nie gut gegessen – das ist auch jetzt nicht der Fall, aber wir sind jetzt komplett bei fester Nahrung und sie bekommt auch keine Extrawurst, sondern das was wir auch essen. Bedeutet natürlich für mich auch, dass ich bisschen kinderfreundlicher kochen muss – also nicht mehr ganz soviel Chili rein. Das quasi „mitessen“ haben wir jetzt mittags und abends und es klappt ganz gut. Die restlichen Mahlzeiten bekommt sie Folgemilch. Ganz einfach aus dem Grund, weil sie kein Interesse hat großartig irgendwas zu essen – keine Zeit, keine Lust – keine Ahnung. Das Gewicht (im Moment 8,7 kg) hält sie – nimmt also nicht weiter ab – auch das ist gut. Freuen würde es mich natürlich, wenn sie mal ein bisschen zunehmen würde, aber ich habe mir abgewöhnt ständig Gewicht zu kontrollieren, mir darum immer Sorgen zu machen und im Internet zu schauen was da nicht stimmen könnte.

Man macht sich da echt selbst verrückt. Sämtlichen Druck, der sich da so aufgebaut hat, ist weg. Sie sieht gesund aus, ist fit – also geht es ihr gut. Sie holt sich das was sie braucht halt aus dem bisschen was sie zu sich nimmt und ich finde mich damit ab, dass sie nicht reinhaut wie ein Scheunendrescher. Das ist okay so.

 

Und wir ihr gelesen habt, haben wir sie ja in ihr Zimmer ausquartiert. Es gab bis jetzt nur 3 Nächte wo es nicht geklappt hat – bzw. kam sie meist zwischen 3 und 4 Uhr in unser Bett. Auch das ist nicht schlimm – ehrlich gesagt genieße ich die paar Stunden bis zum aufstehen ganz sehr, auch wenn ich ständig irgendwelche Körperteile von ihr im Gesicht oder Bauch habe.
Auch mir geht es mit der Situation jetzt gut – ich merke, dass sie sich in ihrem Zimmer wohl fühlt und das es ihr gut geht und damit gehts mir auch gut.

Einschlafen war ja hier auch immer so eine Sache – wir haben ja erdenklich viel ausprobiert und getan, damit sie schläft. Besonders abends war das immer ein Krampf. Auch das haben wir hinbekommen. Länger als 20 Minuten dauert es nie – völlig ohne Geschrei, dicke Tränen und Frust. Das entspannt alles ungemein und der Abend ist nicht komplett damit versaut, dass ich irgendwann völlig entnervt auf der Couch sitze und mich frage was ich heut schon wieder falsch gemacht habe.

Es läuft. Es fühlt sich gut an und ich hoffe es bleibt so.

Ausquartiert.

Heute ist nicht nur für den Liebsten ein großer Tag, sondern auch für das b’emmchen und mich.

Wir haben ja schon einige Zeit überlegt die kleine Maus in ihrem Zimmer schlafen zu lassen und wollten dabei den Papurlaub nutzen. Da der ja Sonntag vorbei ist, wurde es nun doch Zeit.

Wir haben es ihr extrem gemütlich gemacht – neben dem Bettchen gibts jetzt noch eine Kuschelecke mit Teddys und Püppchen und ihren Lieblingsspielsachen – gestern haben wir noch ein tolles Nachtlicht besorgt. Mal sehen was jetzt die Nacht bringt.

Die letzten Wochen war es eher so, dass sie mitten in der Nacht weinend aufgewacht ist und sich nur beruhigen lassen hat, wenn sie bei uns in der Mitte weiter schlafen konnte. Den Mittagsschlaf hat sie heute schon ohne Probleme in ihrem Zimmer gemacht – ohne weinen aufgewacht, sondern mit einem „Papa“. (Im Moment sagt sie zu allem Papa – auch zu mir, den Katzen und sowieso  alles ist Papa)

Drückt uns die Däumchen, dass es ihr leichter fällt als mir „loszulassen“ 🙂

Die bisher schönste Zeit

Bevor wir uns jetzt nicht gleich falsch verstehen – es ist fast immer schön mit dem b’emmchen – manchmal auch schön anstrengend.

Seit gut 2 Wochen haben wir hier ein ganz verändertes b’emmchen. Sie lacht fast immer – geht freundlich auf völlig Fremde zu, sie kommt von sich aus zu mir und möchte kuscheln (!!!!), sie fängt wieder an ein bisschen Brei zu essen, sie trinkt wieder gut, sie möchte immer etwas von unserem Essen abhaben, sie macht so unglaublich motorische Fortschritte – allein in den 10 Tagen Urlaub ist sie von 5-6 Schritten allein laufen auf 20-30 Schritte gekommen, sie weint kaum, sie schläft tagsüber fast gar nicht mehr, die Nächte sind im Moment eher durchwachsen (letzte Nacht haben wir fast gar nicht geschlafen – im Urlaub hingegen war die ganze Zeit Ruhe, sie erkennt Zusammenhänge, reagiert auf unsere Fragen und Stimmungen, sie zeigt deutlich wenn sie etwas nicht mehr möchte usw ..

Ich könnte ewig schreiben – für mich ist das die bisher schönste Zeit, die ich mit ihr habe/hatte. Es ist alles so völlig unkompliziert, es macht den blödesten Tag um soviel strahlender – mein Mutterherz ist im Moment so gefüllt mit Glück und Liebe, dass es fast platzt 🙂

Seit gestern

sind wir nun aus dem Urlaub zurück. Es war wunderschön und wir alle konnten uns richtig erholen, Kraft tanken und einfach mal komplett abschalten.

Unser B’emmchen hat den Urlaub genutzt, um ihre Lauffähigkeiten zu verbessern. Sie schafft nun rund 20 Schritte komplett allein, kann aus dem Sitzen heraus allein aufstehen und geht los. Wahnsinn. Es wurde jeden Tag besser und sicherer. Sie plumpst zwar noch oft hin, weint dann aber nie, sondern steht auf und macht weiter. Mein Mädchen 🙂

Ihren Tagschlaf hat sie so gut wie abgeschafft – nur noch ganz selten, dass sie mal einschläft, wenn dann nur wenn sie in der Trage ist und dann auch für nur max. 30 Minuten. Das ist zwar anstregend, aber dafür geht sie dann auch eher ins Bett und schläft fast durch – nachts wird sie einmal wach und wandert dann in unsere Bettmitte und schläft dort bis morgens weiter – auch ganz neu für uns 🙂
Unsere Urlaubswäsche ist inzwischen auch komplett gewaschen und hängt zum trocknen. Der Kühlschrank ist wieder voll und sonst läufts auch.

Ausser unsere Miezen – die haben uns das alles noch nicht ganz verziehen. Sie hatten zwar die ganze Zeit jemanden der aufgepasst und gefüttert hat, aber es ist halt doch was anders. Jedenfalls pullern sie jetzt überall hin – auch letzte Nacht wieder .. ich hoffe das regelt sich bald wieder.

Fotos folgen noch – die sind noch auf der Kamera und die ist noch irgendwo .. ja irgendwo hier ..

Neues Wort gelernt

deddei -> Teddy 🙂

Das Fräulein wächst

und gedeiht. Das merkt man nicht nur am Gewicht – im Moment sind es 8,2 kg  (das sind fast 400 g in knapp 4 Wochen – soviel hatten wir noch nie!) – sondern auch daran, dass sie mehr trinken möchte. Immer wenn sie groß werden will, trinkt sie mehr. Weitere Begleiterscheiungen sind noch ständiges ningeln, schlecht schlafen und jegliche Verweigerung von Brei.

Auch motorisch gehts weiter – auf die Couch klettert sie ohne Probleme und natürlich auch wieder runter – und das inzwischen so gut, dass man sie nicht mehr festhalten muss. B’emmchen findet das natürlich auch toll und macht den lieben langen Tag nix anderes als hoch und runter zu klettern.

Die Liebe für die Katzen flaut auch nicht ab – ich glaube ihr erstes Wort werde ich mit „Miau“ festhalten – alternativ noch „da!“

Einzig und allein das Essen ist nach wie vor unser Problem – Brei geht so gut wie gar nicht mehr, aber mit selbständigen Essen sind wir auch noch nicht soweit, dass man es als volle Mahlzeit ansehen könnte. Ich hab keine Ahnung was ich noch machen soll und bin so langsam am Ende mit meinem Latein. Jemand Vorschläge oder Tipps?
Übrigens – sie hat geschnallt wie das mit dem MAM Trainer funktioniert und ich bin uuuuunendlich stolz 🙂