An Tagen wie diesen

Also ganz ehrlich – nicht Montag ist der Scheißtag der Woche, sondern Dienstag. Ich habe das jetzt über mehrere Wochen verfolgt und mein persönlicher Wochenshittag ist Dienstag.

Das beginnt meist damit, dass man schlecht geschlafen hat – aus Gründen. Das Kind ist seit Tagen unausstehlich und wenn ich unausstehlich schreibe, meine ich das auch so. Es wird den ganzen Tag nur geningelt, gezickt, gebockt, geheult. Warum auch immer. Ist das jetzt schon die Trotzphase? Der Nervfaktor meines eigenen Kindes ist bei 10/10. Ich krieg schon langsam Zustände, wenn sie auch nur anfängt zu heulen – wegen nichts. Klar hat sie wohl ihre Gründe – aber für mich derzeit nicht erkennbar.

Ich komme im Moment tagsüber zu nichts. Rein gar nichts. Ich bin ausschließlich damit beschäftigt das Kind zu trösten, nein zu sagen und dann wieder zu trösten und abzulenken. Immer wieder. Und auch hier ist mein Nervlevel voll.

Gestern fragte ich eher aus Verzweiflung meine Mama wie lang denn so eine Phase dauert. Als Antwort bekam ich, dass es wohl mit 22 Jahren besser wird. Sie kann unmöglich mich damit meinen.

Und dann geht auch noch die Waschmaschine kaputt. Dieser Riemen ist gerissen und vorn eine Feder gesprungen und irgendein Kleidungsstück hat sich unter die Trommel gewurschtelt. Kosten für die Reparatur liegen bei rund 300 Euro. Da kann ich auch gleich eine Neue kaufen.

Die kommt jetzt wohl am Donnerstag – morgen wird die andere abgeholt. Kostenlos. Immerhin.

Und ihr so? Was macht ihr an solchen Tagen damits euch besser geht?

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18 Kommentare zu “An Tagen wie diesen

  1. Ganz ehrlich?

    Warten bis der Mann nach hause kommt, ihn duschen schicken & essen vorsetzen ..

    .. & wenn er fertig is ihm das Kind in die Hand drücken, mir ne Flasche Wasser schnappen & spazieren gehen. Irgendwohin wo kleine Vögelchen zwitschern & ich Sauerstoff bekomme.

    Mir hilfts.

    • Meinst du jetzt zwitschern noch Vögelchen? 😉

      Der Liebste hat sie heut ins Bett gebracht – seit Monaten mal wieder einen Versuch gewagt. Hat geklappt und ich konnte die Füße hochlegen – das tat schon gut.

  2. Hier war heute auch so ein Tag. Komisch, ist das ansteckend? Allerdings muss ich zur Verteidigung meines Igelchens sagen, dass es nach dem Mittagsschlaf erheblich besser war. Ich hab zur Abhilfe übrigens auch Mittagsschlaf gemacht. 1,5 süße Stunden Ruhe und Frieden und Schlaf. Es war herrlich.

    Vielleicht hilft dir das? Ab ins Bett, Wärmflasche, ein Buch und früh schlafen.

    Lg

    • Im Moment könnt ich schon 20:00 schlafen gehen, weil ich so geschafft bin. Unglaublich. Wirklich ins Bett schaffe ich es aber im Moment erst gegen 24 Uhr – muss ja noch bisschen lernen und so.
      Und Mittags mach ich immer den Haushalt. Meistens jedenfalls.

  3. Erst einmal richtig heulen und sich selbst bemitleiden! Ich finde das wirklich befreiend! Danach geht’s mir besser! Oder Schokolade in rauen Mengen!!! Wenn das nicht hilft, siehe die vorherigen Kommentare! 😉

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