Am Boden zerstört.

Nachdem wir Samstag nochmal beim Tierarzt waren und Antibiotika mitbekommen haben, musste ich heute nochmal mit ihr hin. Es hat sich nichts verbessert – der Urin war soweit okay und eine Entzündung kann ausgeschlossen werden.
Jetzt haben wir Diazepam mitbekommen – also nichts anderes als Valium sozusagen. Sie hat psychischen Stress bei uns – zuviel Aufregung durch unsere andere Miez und durch das b’emmchen. Die Tierärztin sagte, sie kann so auf Dauer nicht bei uns glücklich werden und wir sollen sie an einen ruhigen Haushalt – am besten eine Omi – abgeben.

Abgeben.

Wie soll ich eine kleine sensible, ängstliche Miez in fremde Hände geben?

Aber ich kann es auch nicht verantworten, dass es ihr hier schlecht geht und sie sich nicht wohlfühlen kann. Wir quälen uns alle mit der Situation. Und trotzdem gehört sie zu uns. Sie ist seit 5 Jahren bei uns und soll jetzt einfach so weg?

😦

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13 Kommentare zu “Am Boden zerstört.

  1. Oh man, das tut mir so unendlich leid. Ich drücke dich und hoffe es gibt doch noch eine bessere Lösung als die Maunz wegzugeben.

  2. Ich kann euch so verstehen. So ein Tier wächst einem ans Herz, das waren deine Baby’s bevor das Bemmchen kam (so erklär ich das anderen zumindest immer) und jetzt sollst du sie einfach weggeben?

    Es ist ein zwiespalt aber im grunde weißt du, was zu tun ist. 😦

  3. Oh man, das ist echt hart. Hast du keinen Hof in der Nähe, die Katzen aufnehmen? Oder guck mal auf den Seiten von Tierschutzvereinen in deiner Nähe. In der Regel vermitteln die auch neue Zu Hause, so dass du deine Süße auch noch besuchen kannst und dich vergewissern kannst, dass es ihr gut geht .

  4. Oh man… wie schrecklich. 😦 Aber meinst du bzw. meint die Tierärztin nicht, das kann mit der Zeit besser werden? Die Katze gewöhnt sich doch irgendwo auch daran und das b’emmchen wird sicherlich ruhiger werden bzw. auch immer weniger Zuhause mit der Zeit (Kindergarten, Sport, Freunde usw.).

    • Amy ist und war schon immer überaus sensibel. Sie verzeiht nur schlecht bzw. gar keine Veränderungen. Ich hatte hier schon mal geeschrieben, dass sie aus übelsten Umständen kam und verwahrlost war, als wir sie aufgenommen haben. Das wird ein Grund sein warum sie so ängstlich und sensibel ist.

      Wenn wir Besuch haben, versteckt sie sich immer hinter der Waschmaschine – ausser bei manchen Leuten – da kommt sie einfach und lässt sich streicheln – da haben wir manchmal schon echt gestaunt.

      Aber unsere Möglichkeiten ihr zu helfen sind auch begrenzt. Wir haben jetzt alles versucht was wir können. Und ich möchte ihr auf Dauer kein Valium geben nur damit sie sich beruhigen kann. Sie fühlt sich ja nicht wohl, sonst würde es nachts nicht immer passieren, dass sie die Bude vollpinkelt.

      Damit könnte ich zur Not noch leben, aber nicht damit, dass es ihr bei uns nicht gut geht.

      Und b’emmchen ist nun mal quirlig, macht Krach und spielt gern laut – das kann und will ich ihr nicht verbieten. Wie auch. Sie soll Kind sein dürfen – und da gehört eine gewisse Lautstärke auch dazu.

  5. Manche Katzen sind wirklich sehr sensibel…kenne da auch einige, aber das hat sich dann mit der Zeit gelegt.
    Alles Gute für euch und ich hoffe, dass Besserung eintritt.

    LG Mathilda ♥

  6. Ich kann dich sehr gut verstehen, dass du dich ungern von deiner Katze trennen möchtest. Mir würde es mit meinen Fellnasen genauso gehen.
    Amirah ist ja auch ein kleines Sensibelchen. Sie lässt sich nur von mir anfassen und versteckt sich immer, wenn Besuch da ist. Es dauert immer eine ganze Zeit, bis sie auftaut und sich anfassen lässt.
    Trotzdem denke ich, dass die Situation auf beiden Seiten nicht die Beste ist. Ihr seit genervt und gestresst von der Katze und die Katze ist total überfordert. Ich denke wirklich, dass man sich in diesem Fall zum Wohl der Katze entscheiden sollte. Natürlich ist diese Entscheidung nicht leicht, für keinen von euch. Vielleicht findet ihr ja in der Nähe einen netten, älteren Menschen, der die Zeit und Geduld hat, sich mit der Katze zu beschäftigen und der ihre Ängste versteht. Viellicht habt ihr dann auch die Gelegenheit, ab und zu nach der Katze zu sehen, ob es ihr gut geht.

  7. Liebe Püppi, es iss immer schwer ein Tier zu seinem Wohl woanders hinzugeben. Aber es wäre wohl echt das Beste in Deinem Fall. Du weisst ja , dass ich Webmaster vom Tierheim Oederan bin — wenn ich Dir helfen kann für Amy ein neues zu Hause zu finden, dann melde Dich einfach mal. Ich würde sie ja gleich selbst nehmen, aber ich bezweifle dass sie mit meinen fünf Fellnasen klarkommen wird.

    • Ich mag sie nicht ins Tierheim geben – das wäre ja noch viel mehr Stress als hier. Das würde ihr überhaupt nicht gut tun. Ich muss so jemanden finden, der sie nehmen würde.
      Keine Ahnung, ob da ein Tierheim helfen kann?!

      • Unser Tierheim vermittelt private Pflegestellen – ich nehme auch hin und wieder Tiere in Pflege — die meisten bleiben dann bei mir auf Dauer 🙂 Deine Amy muss also nich nicht in ein Heim, sondern könnte direkt in so eine Stelle vermittelt werden wo sie bleibenb kann wenn sie sich dort wohlfühlt 🙂

  8. Ich verstehe, wie schwer es fällt, aber manchmal ist abgeben das Beste, … mein Kater hat sich die letzten Lebensjahre bei meiner Mam vor Einsamkeit so gequält (genau die andere Situation), …

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