404 Not Found „Seite nicht gefunden, Kind auch nicht“

Bisher verweist ein fehlerhafter Link oder eine nicht mehr existierende Webseite auf die 404 Not Found Seiten. Das ist nicht nur doof, sondern auch nervig und nicht wirklich informativ. Um diesen bisher ungenutzten Platz im Web sinnvoll zu füllen, wollen die europaweite Dachorganisation Missing Children Europe (MCE) und die belgische Kinderschutzorganisationen Child Focus nun auf vermisste und entführte Kinder hinweisen.

Auf der Webseite Notfound.org können sich interessierte Webseitenbetreiber dafür registrieren, auf ihren 404-Seiten einen Code einzubinden, der bei jedem Aufruf ein Bild und Informationen zu einem als vermisst gemeldeten Kind zeigt – mit dem Hinweis „Page not found, neither is this child“.

Das ganze kann dann so aussehen -> klick.

Bisher sollen laut den Informationen auf Notfound.org 480 Webseiten bei der Initiative mitmachen. Die Hoffnung der Initiatoren ist es, durch mehr Reichweite im Internet in Zukunft mehr Menschen auf die Schicksale vermisster und entführter Kinder aufmerksam zu machen und größere Erfolge beim Wiederfinden zu erzielen.

Webseitenbetreiber schließlich bekommen das Gefühl, etwas Positives mit ihrer Seite zu tun: „I made better use of my 404-page by publishing this picture of a missing child with Notfound.org“, heißt es deshalb auch am unteren Rand des Suchaufrufs. Mit der Hoffnung der Initiatoren, noch mehr Webseitenbetreiber zur Teilnahme zu ermuntern.

 

Ich finde das eine ganz großartige Idee, auch wenn es  etwas zweifelhaft ist, ob man wirklich damit helfen kann. Nehmen wir als Beispiel ein vermisstes Kind aus den USA – sehe ich hier in Deutschland das Bild, kann man im Prinzip nicht wirklich helfen.

Sollten sich aber noch viel mehr Webseiten beteiligen, kann das schon ganz anders aussehen und man erreicht damit defintiv mehr User.

Quelle: golem

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Ein Kommentar zu “404 Not Found „Seite nicht gefunden, Kind auch nicht“

  1. Ja, es gibt noch einiges zu tun für notfound.org um das System noch zu verbessern. Man könnte (durch google analytics) z.B. einen Trend der Gebiete erstellen, die von dieser Website am meisten erreicht werden und die Bilder daraufhin vorselektiert anzeigen. Aber dann würde man auch die Möglichkeit verringern, Kinder zu finden die sich im Ausland befinden. Durchaus Sinnvoll wäre es ebenfalls, die Beschreibung nochmals durch google translate zu jagen.

    Die Erfolgsqoute finde ich nicht relevant, denn du weißt ja… Wenn dadurch nur ein Kind gefunden wird, hat sich doch alles mehr als gelohnt 🙂

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