Schwiegermutter im Anmarsch

Ja, irgendwann musste es ja wieder passieren. Und zwar morgen. Und im Gepäck sind gleich noch Tante, Onkel und Cousin vom B’emmchen.

Solche Nachmittage sind purer Stress für mich. Auch im Vorfeld schon – man kennt das ja – die Verwandtschaft guckt überall hin wo man nicht geputzt hat – also putzt man wirklich alles. Dazu kommt noch der Kuchen, der gebacken werden will – danach kann man selbstverständlich gleich nochmal putzen.

Alle zusammen haben das B’emmchen jetzt schon seit Ostern nicht mehr gesehen – und ich finde das ehrlich gesagt ein wenig traurig (wenn man bedenkt, dass es nur ein Katzensprung bis zu uns ist). So ein ausgesprochenes Desinteresse am eigenen Enkelkind, während das andere Enkel so gebauchpinselt wird. Warum das so ist – keine Ahnung.

Die Situation ist angespannt – gezwungen. Und ganz ehrlich – den Nachmittag würde ich lieber mit B’emmchen und Herzmann an der Elbe verbringen – mit dem lecker Kuchen, den ich dann noch backen muss/soll/werde.

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11 Kommentare zu “Schwiegermutter im Anmarsch

  1. Ich kenne das ein wenig, … meine Schwiegereltern wohnen 90 km von Berlin weg und meine Familie 300 km, meine Schwägerin wohnt direkt in B – allerdings auch 1 Stunde weg. Wir haben irgendwann aufgegeben zu hoffen, dass sie hier auch mal aufschlagen oder so. Es ist auch sehr selten. Ich weiß nicht, ob ich das auch so machen würde?! Wobei ich derzeit aber froh bin, dass ich hier keinen Besuch empfangen muss (da es mir ja nicht so gut geht). Jetzt beginnen die Ferien am Dienstag und mal sehen, wie das dann schon wieder wird.

  2. Wir sind ganz froh wenn zu uns kein Familienmitglied, besonders von meinem Schatz, mit Ausnahme seiner Schwester kommt. Da sparen wir uns den Ärger und Frust, wenn nie irgendwas gut genug ist oder Sie wieder frecherweise ihr eigenes Essen mitbringen, weil Ihnen das kredenzte schlicht nicht passt!

    • Das eigene Essen mitbringen? Da hätte meine rote Alarmwutleuchte auf dem Kopf aber heftig angefangen zu blinken.

      Übrigens, die Erdbeertörtchen wurden nicht gegessen – war wohl auch nicht gut genug

      • Hm, ja auch schön ist das ich nach jedem Besuch Anfangs ein Döschen Glutamat irgendwo in der Küche stehen hatte! Das hab ich denen dann zurück in die Handtaschen gepackt, jedes mal auf’s neue! Irgendwann hab ich sie dann angebrüllt, dass sie in meiner Küche nix zu suchen haben und mein Freund hat seiner Mom eine riesen Wassermelone, mit dem Gehwagen, im Zug wieder zurück nach Kiel schleppen lassen, weil wir vorher sagten, sie solle keine mitbringen! Wer nicht hören will muss fühlen, seitdem geht’s und seine Geburtstage feiern wir bei denen, dann können sie nicht meckern! 😉

        Ich hätte die gerne gegessen!

  3. Mein Mann sagte mal so schön: „Jeder trägt so viel, wie er sich auflädt.“
    Putzen in allen Ecken, nur damit Schwiemu nichts zu motzen hat? Extra Kuchen backen, obwohl weder Lust noch Zeit?

    Es ist nicht nötig, es ständig allen Recht machen zu wollen, denn dieses Experiment ist zum Scheitern verurteilt.

    • Nun, man kann sich die Schwiemu nun mal nur bedingt aussuchen – hat man das dann getan, muss man sich halt irgendwie damit arrangieren. Das es nicht nötig ist, weiss ich – aber manchmal tut man Dinge, damit das Miteinander etwas besser ist.
      Es allen Recht machen wollen, habe ich schon vor langer Zeit aufgegeben, aber man kann es sich angenehmer machen .. manchmal zumindest.

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