Babybrei vorkochen

Anfangs dachte ich immer, dass Brei selbst kochen wahnsinnig aufwendig wäre und man sowieso keine Zeit dafür hat. Ich kaufte mir unheimlich viele Bücher mit Breirezepten und war erstaunt was so ein kleines Baby so alles essen soll und fühlte mich darin bestätigt, dass es einfach nur sehr aufwendig ist und schon eine eigenen Einkaufszettel nur für den Brei braucht.

Also gab es hier anfangs Gläschen. Rückblickend muss ich sagen, dass das mein bisher dümmster Fehler war in Bezug auf das B’emmchen. Es schmeckt nicht nur abartig, ich weiß eigentlich auch so gar nicht was da alles so drin ist.

Also fing ich an selbst zu kochen. Einfache Sachen – Sachen, die wir auch essen und für die Kleine nur noch püriert werden müssen. Schnell merkte ich, dass es gar nicht so zeitaufwendig ist und das es auch noch viel leckerer ist, als diese Pampe im Glas.

Jeden Tag zu kochen, war mir dann aber auch zu zeitintensiv, also koche ich nun für 3-4 Tage auf Vorrat. 2 Portionen kommen in den Kühlschrank und 2 ins Gefrierfach.

Heute gibt es: Kartoffeln, Zucchini, Kohlrabi, Möhre, Fenchel, Schnittlauch, Petersilie und die Brühe vom Gemüse. Fleisch oder Fisch kann man ja immer frisch drunter rühren – das mach ich dann immer so wie ich grade Lust habe.

  frisches Gemüse!

bissfest kochen lassen

Schnittlauch und Petersilie dazu, mit Kochwasser vom Gemüse auffüllen -> pürieren

und fertig 🙂

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5 Kommentare zu “Babybrei vorkochen

  1. Neben dem Zeitaufwand, wie siehts kostentechnisch aus? Teurer, billiger, hält sich die Waage mit Gläschen?

    Bei „schmecken abartig“ kann ich jedenfalls nicht zustimmen, das Zeug war eigentlich immer ganz lecker. Aber halt gelinde wie Sau, die Zwerge kriegen ja noch keine richtig straffen Gewürze 🙂

    • Selber kochen ist definitiv billiger. Wenn man alle Milchmahlzeiten ersetzt hat, kommt man ja auf rund 3-4 Gläschen a rund 80-90 Cent.
      Wenn man das auf den Monat hochrechnet, kommt ne ganze Menge zusammen.

      Kauf dir mal aus Spaß ein Glas Kürbis von Hipp mit Kartoffel – öffne es, riech mal dran und dann sag nicht, dass das schmecken würde.

      Klar bei Möhre mit Kartoffeln und Co. kann man nicht viel falsch machen – auch die Gläschenhersteller nicht, aber selbst gekocht, kannst du noch einiges besser machen. Allein schon durch Kräuter schmeckt das nicht so fad und bäh und die Konsistenz ist auch ganz anders.

      • Na das fade is ja Absicht.
        Lara hat früher „Schinkennudeln“ am liebsten gegessen, das gabs für verschiedene Altersstufen. Von totalem Brei, der bissel nach Tomate geschmeckt hat, bis hin zu nem Glas wo richtige kleine Nudeln (Gabeletti oder so) drin sind und Schinkenstückchen. Letzteres war schon richtig gut, bis auf den fehlenden Pfeffer, und bissel zu wenig Salz ^^

      • Aber ja, selbstgekocht ist immer besser 🙂

        Dennoch geht das Gepolter gegen Gläschennahrung in Richtung der „Watte-Eltern“, wenn du weisst was ich meine 😛

      • Nee, nich wirklich. Es ist ja kein „Gepolter“ – sondern einfach nur Dinge, die ich festgestellt habe.
        Fakt ist:
        – ich weiss nicht 100% was im Glas ist
        – es schmeckt nicht so toll wie selbst gemacht
        – es ist teurer

        Klar – es ist bequemer und wenn wir unterwegs sind, dann pack ich keine zig Tupperdosen ein und den halben Hausstand – dann kommt ein Gläschen mit und gut ist. Ich sag ja auch nicht, dass es grundsätzlich schlecht ist, sondern das ich für mich einfach eine bessere Alternative gefunden habe.

        Und ja, das B’emmchen isst auch gern diese Schinkenudeln oder Spaghetti Bolognese. Aber wenn mans selber machen kann, warum nicht?! 🙂

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